VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer (Update)

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Und täglich grüßt das Murmeltier: Update_

VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer II
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Am 23.02. hatte Plagwikichecker zu den „weiteren Aussichten“ vermerkt, da sei noch mehr desselben zu erwarten. Richtig. Im VroniPlag Wiki werden weiterhin Dossiers in Blog-Form zur Person von Martin Heidingsfelder (zur Erinnerung: bei Plaqueiator DerGründer) angelegt. Allmählich muss man schon von einer wohl überlegten konzertierten Aktion einiger Aktivisten im VroniPlag sprechen. Parallel dazu hob sich der Vorhang am 25.02. im „Erbloggtes-Theater“ zu “Akt1“ der „Realsatire“ von Autor Plaqueiator.
Die Aufführung war ein voller Erfolg: Das “geneigte Publikum“ traf sich im Kommentar-Foyer zu angeregter Laienkritik. Oder waren gar Profis zugegen? Schwerlich auszumachen bei so viel Mummenschanz.
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Der – angekündigte – zweite Teil der Realsatire konzentrierte sich offensichtlich auf ein gegen die Freenode-Richtlinien veröffentlichtes “privates“ Chat-Log eines “Gesprächs“ zwischen den damaligen Admins Goalgetter (“DerGründer“) und Plaqueiator (“P.“).
Wie bei ähnlichen Veranstaltungen dieser Art kam es im Foyer bald zu einer verbalen Rangelei um die Deutungshoheit des Stücks. Etliche Theaterbesucher liefen mit Maskierung herum, als ob sie Teil der Inszenierung seien. Autor Plaqueiator verstand ohnehin das Publikum als mitagierende Laienschauspieler in einer virtuellen Welt.

Merke: Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit Personen der realen Lebenswelt sind nicht zufällig, sondern beabsichtigt. Irgendwie hätte da die Kunstform des Moritats vielleicht besser gepasst, aber vielleicht fehlte der Leierkasten in der Requisite? Dennoch: Auch der Begriff Realsatire hat was.
Interessierte Leser seien vorgewarnt: Es kostet einige Mühe, Geduld, Zeit, die Treppenstufen von derzeit 64 Kommentaren hinabzusteigen. 🙂
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VroniPlag-Admins oder Spiel mir das Lied von Heidingsfelder
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Im Blog vom 23.02. (VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer) hatte Plagwikichecker festgestellt, dass einige Administratoren bei VroniPlag Angriffe auf die Person Heidingsfelders führen und dabei die Blog-Form benutzen. Das hat anscheinend System. KayH wählte diese Form, marcusb ebenfalls. Auch im Wiki selbst musste diese durchsichtige Methode verteidigt werden. Widerspruch erregte diesbezüglich insbesondere die neuere Schöpfung des Admins marcusb vom 27. Februar: Das Gebell des Martin Heidingsfelder. Nach Kritik an der Benennung gab’s dann eine Umleitung nach “Wildes Gestocher von Martin Heidingsfelder“.
Anscheinend gibt es immer mal wieder User, denen die rigide Moderation von Kommentaren und die völlige Sinnlosigkeit kritischer Anmerkungen zu Verhaltensweisen bzw. Produktionen von Administratoren bei VroniPlag nicht bekannt ist. So muckt denn z.B. eine Benutzer-IP auf:
»In der Wikipedia würde ein solcher Blog-Beitrag übrigens wegen persönlichen Angriffs allein aufgrund des Titels sofort gelöscht. Ich finde es furchtbar, wie weit das hier vom ursprünglichen Ziel abgekommen ist. Wehrt sich in der Community niemand mehr gegen solche Beiträge?«
mfG 84.176.230.235 13:19, 1. Mär. 2013 (UTC)

Solch impertinenter Mangel an sozialer VP-Intelligenz resp. –Empathie ruft denn auch gleich die erste Linie der ’Verteidigungsbots’ auf den Plan:

@84.176.230.235, Im Forum oder in der Wikipedia hat sowas tatsächlich keinen Platz. Aber im Blog ist es klar: das ist die persönliche Meinung von marcusb. Aber hier ist endlich eine transparente Auflistungen von die „Leistungen“ von dem, der so gerne alleinige Gründer und Übervater und Chef und was weiß ich noch sein möchte. Die Fakten sind sehr entlarvend – leider ist in die heutige Medienwelt wenig Platz für Fakten.
vor 5 Tagen von WiseWoman

Assistenz leistet sogleich auch Admin Plagin_Hood:

@IP 84.176.230.235: Ja, wenn etwas Vergleichbares über irgendjemanden im Forum oder im HNR stehen würde, würde es wahrscheinlich gelöscht oder verschoben, weil es dort einfach nicht hingehört. Ich bin jedoch auch der Meinung, dass man das in einem Blog im Benutzernamensraum etwas lockerer handhaben kann, weil es von den übrigen Wiki-Inhalten und dem sonstigen Wirken des Wikis stark abgegrenzt ist.
[ … ]
So manche Journalisten spielen das teils alberne und teils schmutzige Spiel Heidingsfelders mit. Es ist längst überfällig, dieser Verblödung häufiger und deutlicher entgegen zu treten. Das wird daher wohl auch nicht der letzte Beitrag dieser Art sein.

vor 5 Tagen von Plagin Hood

WiseWoman wie auch Plagin_Hood rechtfertigen demnach einen persönlichen Angriff damit, dass er in einem Blog und nicht in einem Forum oder Hauptnamensraum (HNR) zu lesen ist. OMG! Kennen die beiden als Admins nicht die unten zitierte VP:KPA-Präambel? Was für ein Affentheater! Und das Aufregendste daran: Plagin_Hood kündigt weitere Beiträge “dieser Art“ an!

Hartnäckige lassen sich da immer noch nicht abschrecken, müssen allerdings auf andere Plattformen ausweichen – s. weiter unten: Plaqueiator zu diesem Thema, um der VPmod-Scharfrichter-“Rolle“ und den “chirurgischen“ Moderationen oder flächendeckenden Löschungen oder gar gleich Sperrung nach ”VP:KPA“ (Keine persönlichen Angriffe) zu entkommen.
So sei hier aus besagter Präambel der Seite KPA zitiert:

»VroniPlag Wiki:Prinzipien/Keine persönlichen Angriffe

Persönliche Angriffe schrecken auch bislang unbeteiligte Benutzer ab, da die auf Diskussionsseiten, in Versionskommentaren und Artikeln ausgetragenen Konflikte intern und extern allgemein sichtbar sind. Somit schaden persönliche Angriffe dem gemeinsamen Erstellen der Dokumentation von Plagiaten in Hochschulschriften.«

Jemand sollte bei VroniPlag mal die Änderung vorschlagen, auch die in Blog-Form ausgetragenen Konflikte mit Personen innerhalb und außerhalb des Wikis hier mit einzubeziehen, denn auch die Blogs sind öffentlich einsehbar und persönliche Angriffe schaden “dem gemeinsamen …. Hochschulschriften.“

Auch unter den angezeigten Beispielen fehlt diese neue Form des Angriffs auf Personen, welche eine Art Dossier anlegt aus mosaikartig zusammengefügten Steinchen genannt “Fakten“.
Man sieht: Eine Revision der KPA ist dringend angezeigt.
Natürlich wird sie nicht erfolgen, wie die Gegenreden von WiseWoman und Plagin_Hood deutlich machen. Nein, VroniPlag betört sirenengleich unkundige User und ehe die sich versehen, stecken sie in vorauseilendem Gehorsam (Schere im Kopf) in einer wattierten Zwangsjacke unbewusster Selbstzensur.

Und sollten noch Zweifel bestehen, dass ein Admin bei VroniPlag immer Recht haben kann, wenn er denn will – außer sie drohen sich gegenseitig, so lese man mit wachem Verstande folgende Zeile auf der Seite Benutzer_Diskussion:VPmod:

»Der jeweilige Admin entscheidet, was er als Verletzung von VP:KPA sieht.«
Martin Klicken 22:09, 30. Dez. 2011 (UTC)

Irgendwie erinnert das entfernt an Kafkaeske Welten.

Und hier nun die oben angekündigte Aussage von Ex-Admin Plaqueiator (Männer, die auf Plagiate starren. Rückblicke auf die Causa Schavan):

»Ich bin nun wahrlich nicht als Unterstützer Heidingsfelders bekannt, aber gehen solche Artikel nicht zu weit in einem Wiki mit wissenschaftlichem Anspruch? Dass sie sich auf Twitter die Köppe einschlagen, mag ja angehen, aber das jetzt in der Form ins Wiki zu tragen…«
Plaqueiator | 3. März 2013 um 01:50

Wo er Recht hat, hat er Recht, der Plaqueiator.

Manchmal kommt es innerhalb der interaktiv verlinkten Welt der Heidingsfelder-Exegeten zu kurzen Lichtblicken. Ein Beispiel: Der gern verlinkte Blog-Beitrag von ruppmax mit aktuellem Nachtrag zu Heidingsfelder wartet mit einer klitzekleinen, aber fairen Korrektur auf :

ruppmax | 4. März 2013 um 13:32
[Update 4.3.2013: So eben hat mir Tim Bartel gemailt, dass „H“ „aus rein technischer Sicht“ Recht hat. Das will ich nicht verschweigen.]
“Aus rein technischer Sicht hat Goalgetter durchaus Recht. Das Wiki de.vroniplag.wikia.com wurde am 28.03.2011 von ihm (Benutzer:Goalgetter) angelegt.”
Plagwikichecker will nicht verschweigen, dass der Autor dann allerdings der Definition von Gründerprozessen von Seiten VroniPlags das Wort redet. Ist ja wohl auch noch erlaubt oder: Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem es verboten ist, seine Meinung über eine Person zu sagen, die in der Öffentlichkeit steht.  🙂
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Update des Updates (10.03.2013) – In eigener Sache:
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Eine Woche nach seinem hier bereits zitierten Kommentar Wildes Gestocher von Martin Heidingsfelder#Kommentar-24801 betritt nun auch Plagin_Hood als Autor die Bühne mit einer Variation über das Thema “Popcorntheater“. Das soll nicht ungewürdigt bleiben, zumal der Autor seine seit dem 30. Januar auf der Profilseite und der Benutzer-Diskussionsseite verkündete “Wikipause auf unbestimmte Zeit“ nutzt, um, zuviel der Ehre, einen Teil seiner knappen Zeit auf einen eigens Plagwikichecker gewidmeten Blog-Artikel zu verwenden.
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Das Bühnenstückchen skizziert Plagwikichecker wie folgt:

Popcornwiederkäuer
Hauptprotagonist
Mit dezentem Hass …
Mitintendant
wahrer Freund der Maskerade
liebt die Theatralik
dieser einst geschätzte Mitbegründer der weiterverarbeitenden Popcornindustrie
meint, den Schlaubi-Schlumpf besonders oberlehrerhaft spielen zu müssen

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Nicht, dass Plagwikichecker darob erzürnt wäre. Ehrlich, Plagwikichecker oder (geadelt von VroniPlag-Admin KayH zu) “DerChecker“ will nicht verhehlen, bei der Lektüre des Werkes an einigen Stellen ein ’LOL’ erlebt zu haben.
Dennoch tut Plagin_Hood sicherlich gut daran, “die Fortsetzung für mich [zu] behalten“.
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Die Wahl des Sujets sowie besonders die inhaltliche Ausführung zeigen nämlich, dass eine Argument-bezogene sachliche Auseinandersetzung gar nicht beabsichtigt ist. Wo ist eine sachliche Antwort auf die Kritik der Selbstwidersprüchlichkeit (rechtfertigende aktuelle Äußerungen im Vergleich mit Erklärungen und faktischem Verhalten in 2011, 2012) hinsichtlich KPA?
Stattdessen wird ausgewichen, verschoben, gewitzelt: »Mein Hauptprotagonist … ist ein wahrer Freund der Maskerade … liebt die Theatralik“ („OMG“!).« »Aber keine Sorge: Das ist alles kein VP:KPA, da außerhalb des Wikis.« “Plagin_Hood“ ist demnach auch ein wahrer Freund der Maskerade und liebt die Theatralik – oder ist sein bürgerlicher Name etwa Plagin_Hood? Und macht er uns nicht mächtig Theater vor?
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Admin Plagin_Hood zeigt hier (im Bild des Bühnenstücks – Plaqueiator lässt grüßen!) jenes im VroniPlag Wiki schon immer beobachtbares Antwortverhalten, nämlich den Abwehrmechanismus, an der Sache (absichtlich, zuweilen recht gekonnt) vorbeizureden. Dies nennt Plagwikichecker einen Paralog bzw. eine weitere Form von Paralogie (daneben, vorbei reden), welche man dem Lemma “Paralogie“ bei Wikipedia vielleicht mal hinzufügen sollte. Als VProtagonist dieses rhetorischen Kunstgriffs darf Admin KayH gelten. Cave: Dies ist kein Angriff auf die Person außerhalb der Reichweite von VPmod, sondern Ausdruck ohnmächtiger (= “OMG!“) Bewunderung. 🙂
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Die blinde psychologische Deutung “Mit dezentem Hass …“ schießt allerdings über die Abwehrform der Paralogie hinaus. “Dezent“ als “kaum verhüllt“? Hass? Wen oder was hassen? Etwa VroniPlag? Gar einzelne pseudonymisierte Personen im VroniPlag? Ach, sorry, das versteht sich als künstlerisch-virtuelle Produktion.
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Auf eine Fortsetzung solcher Art mediokrer “Bühnenbilder“ kann gern verzichtet werden, selbst wenn sie stellenweise zum Schmunzeln oder Lachen anreizen. Plagwikichecker bietet eine Kommentarmöglichkeit an. Plagin_Hood mag dort in freier Prosa auf die Kritik an der Selbstwidersprüchlichkeit sachlich antworten, wie man wohl von einem Admin einer Dokumentationsplattform mit wissenschaftlichem Anspruch erwarten dürfte.
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Update 2 des Updates (11.03.2013)
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Admin Marcusb hatte sich als “auf unbestimmte Zeit in Urlaub“ erklärt. Er hat die Zeit genutzt für den 3. Teil der Serie ’Die Wahrheit über DenGründer’ (Gründermythos von Martin Heidingsfelder) – erschienen am 10. März.
Zuvor hatte er am 18. Februar in Teil 1 (Unwissenschaftlichkeit von Politplag.de) und am 27. Februar in Teil 2 (Wildes Gestocher von Martin Heidingsfelder) zwei Dossiers zur, sagen wir mal, Causa Heidingsfelder dem geneigten Publikum offeriert.
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Wiederum steht das Vorgehen im Widerspruch zur Selbstverpflichtung auf VroniPlag Wiki:Prinzipien/Keine persönlichen Angriffe (KpA), nicht nur aus bereits diskutierten Gründen, sondern zusätzlich aus einem weiteren Grund.
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Als Beispiel “für persönliche Angriffe gegenüber anderen Benutzern“ wird dort u.a. angeführt:
»Abwertende Äußerungen im Zusammenhang mit der Leistung eines Benutzers im Wiki (Anzahl der angelegten Fragmente, Anzahl der Edits)«
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Man muss wissen, dass im Wiki bereits unkommentierte (!) Leistungsdarstellungen (z.B. in Diagrammen) gelöscht worden sind mit der Begründung, dass im Wiki Leistungsdarstellungen von irgendwelchen Benutzern nicht erwünscht seien. Für den Fall, dass auch hierzu wieder die Rechtfertigung “privates Blog“ eingewendet wird, sei erwähnt, dass unter den erwähnten gelöschten Leistungsdarstellungen auch solche waren, welche in Benutzer-Blogs veröffentlicht wurden.
Nicht von ungefähr bietet sich deshalb die Interpretation an: Quod licet Iovi, non licet bovi. Noch eindeutiger könnte man von “lex heidingsfelderis“ sprechen.
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Nun wird mancher kommen und vorbringen: Mag sein, formell gesehen ist das nicht in Ordnung, wenn man sich selbstgesetzte Regeln je nach Cui bono zurechtbiegt. Aber inhaltlich kommt die Darstellung doch ganz moderat daher; eine Schmähschrift sehe anders aus.
In der Tat, das methodische Vorgehen hat sich von der Grob- zur Feinmotorik gewandelt, das Ziel ist unverändert, nämlich den ’Markennamen’ Heidingsfelder öffentlich zu diskreditieren.
Plagwikichecker hatte bereits am 27. Juni 2012 im Blog (“Stein des Anstoßes“) im Zusammenhang mit Weber-Wulffs Mail an die Macromedia-Hochschule gefragt:

Und wenn man mal in die Zukunft blickt: Könnte es nicht sein, dass unabhängig von der erklärten Zielsetzung der Mail wie auch des „Offenen Briefes“ die effektive Folge aus solchen öffentlichen Auseinandersetzungen die sein wird, den Gründer von VroniPlag zu einer eher wegen möglicherweise zu erwartender Unannehmlichkeiten gemiedenen persona non grata bei Medien und bei wissenschaftlichen Auditorien werden zu lassen?

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Unabhängig von Methodenwandel und Zielsetzung bleibt zu fragen, ob die Fleißarbeit des Marcusb zumindest ’ergebnisoffen’ zusammengetragene Wiki-Quellenauszüge enthält.
Da sind leider Zweifel abgebracht.
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Nachdem im VroniPlag die Gründung des Wikis durch Goalgetter nicht mehr bestritten wird, geht es darum, vor Augen zu führen, dass Goalgetter gerade in der Anfangsphase nach der Gründung und dann noch eindringlicher in der weiteren Ausbauphase praktisch keine nennenswerten Leistungsanteil erbracht hatte.
Nebenbei: Interessant ist, dass Marcusb immerhin Heidingsfelders Darstellung in dem Punkt bestätigt, dass in der Vorgründungsphase der Anteil der Community einzig darin bestand, ihm (Goalgetter) zu raten, doch ein “Sass-Wiki“ zu gründen, weil im GuttenPlag dafür kein Platz sei. Bisher wurde auch für die Vorphase immer die Leistung der Community reklamiert. Heidingsfelder sei auf den fahrenden Zug gesprungen und habe nur ein paar Klicks gemacht. Diese Leistung der Community, eigentlich nur von ganz wenigen GuttenPlagAdmins, hatte demnach, zugespitzt formuliert, schon damals in einem Rauswurf bestanden. Auch später war es nachweislich gängige Methode, ungelittenen Benutzern zu raten, ein eigenes Wiki zu gründen.

Plagwikichecker hat in früheren Beiträgen auf Unrichtigkeiten und Einseitigkeiten in solcher Darstellung hingewiesen.
Marcusb schreibt: “Schaut man sich an, was er in der Anfangsphase des VroniPlag Wikis alleine geleistet hat, ist das ernüchternd.“
Es soll und kann hier nicht alles wieder aufgerollt werden, deshalb nur ein Beispiel für Widersprüchlichkeit unter Aussagen von VroniPlag-Admins zum Leistungsanteil von Goalgetter/Heidingsfelder, und zwar als Selbstzitat.
Zur Diskussion über den Antrag auf Entziehung des Bürokratenstatus Heidingsfelders schrieb WiseWoman damals (zit.n. Stein des Anstoßes, Hervorh. nachtr. d. Pl.):

»Es gibt auf drei Ebenen Streit: über die Pressearbeit, über Twitter, und über den [sic] Wiki. Hier kann es nur um den [sic] Wiki gehen, obwohl die anderen beiden auch wichtig sind. […] Zur [sic] Wiki: Goalgetter ist unheimlich aktiv gewesenund hat sehr viel investiert in VroniPlag. […] Ich finde einerseits, dass es sicherlich besser wäre, wenn Goalgetter zunächst „nur“ Admin wird – damit er mit allen anderen Admins auf eine [sic] Ebene ist, und nicht sich als Gründer irgendwelche Sonderrechte herausnimmt. Andereseits, finde ich es doof, dass alles hier unter Zeitdruck passiert. […] WiseWoman 22:39, 18. Jul. 2011 (UTC), ( Diskussion: Entscheidungen Bürokratenstatus)

Man sieht: Prof. Dr. Debora Weber-Wulff aka WiseWoman attestiert Martin Heidingsfelder
1. aka Goalgetter “als Gründer“
2. “unheimlich aktiv gewesen“ zu sein und “in VroniPlag“ “sehr viel investiert“ zu haben.«

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Da muss Marcusb aber allerhand an Leistungsanteilen Heidingsfelders weggelassen haben.
Er meint, man müsse “sich nicht auf die Meinungsäusserungen der beteiligten Mitglieder verlassen“. Was er impliziert, aber nicht sagt: Man soll sich indes auf seine Kunst der Eklektik bei der Auswahl der Befundstellen verlassen. Es sprechen hier nicht Fakten, wie er suggeriert, sondern seine subjektive Auswahl von (insbesondere) Wiki-Zitaten.
Damit sei nicht unterstellt, dass alles, was er da “in mühevollster Kleinarbeit“ (zu Guttenberg) “im Urlaub“ zusammengetragen hat, der Dichtung näher stehe als der Wahrheit.
Aber hier sprechen nicht Fakten, sondern die Darstellungsabsicht eines Admins, der bestenfalls als um Objektivität bemühter, aber befangener Zeitzeuge die Sammlung der Fundstücke für das Dossier “Heidingsfelder“ erstellt hat. Stattdessen geriert er sich als objektiver Geschichtsschreiber.
Richtig bleibt im Kern, dass Goalgetter ohne die geschilderte Arbeit der Helfer der ersten Stunden, Tage, Wochen allein niemals das VroniPlag Wiki hätte aufbauen können.
Nur, das ist eine Banalität – und von Heidingsfelder nie bestritten worden.

Plagwikichecker ‚wagt‘ mal folgende These:
Es sind persönlichkeitspsychologisch nachvollziehbare Inkompatibilitäten, welche Goalgetter und einen nicht unbeträchtlichen Teil der früheren ’Mitstreiter’ trennen und zu wachsenden Reibungsverlusten bezüglich der Arbeit im Wiki führten. Entzug der Bürokratenrechte, später dann der völlige Ausschluss kann von daher als notwendiger Schritt für beide Seiten (!) betrachtet werden.
Plagwikichecker berichtete allerdings mehrfach kritisch über Vorgänge im Wiki in der Auseinandersetzung mit Heidingsfelder, und zwar unter dem Blickwinkel, dass für VroniPlag Wiki als Dokumentationsplattform mit wissenschaftlichem Anspruch solche Kampagnen und konzertierten Aktionen, für die sich einige anscheinend “Wikipausen“ oder “Urlaub“ “auf unbestimmte Zeit“ nehmen, obsolet sein sollten.
Admins wie Marcusb, KayH und Plagin_Hood kämpfen weiter dem Ziel entgegen, dass endlich der letzte Medienredakteur kapiert, dass VroniPlag DemGründer fast nichts verdankt außer den ungeliebten Taufnamen “Vroni“ und dass VroniPlag nicht wegen, sondern trotz Heidingsfelder das geworden ist, für das es heute steht (Admin Klicken). Admin Plaqueiator dürfte hier nicht unbedingt widersprechen, nimmt aber eine eigenständige Position ein, da er sowohl Heidingsfelder als auch VroniPlag kritisiert.

Plagwikichecker hat dort kritisiert, wo sich die für diesen Kampf eingesetzten Mittel zumindest dem Verdacht mangelnder Seriosität aussetzen.
Und es stellt sich erneut die Frage: Wozu solche Kampagnen? Entweder das stereotyp gezeichnete Bild von H. stimmt, dann weiß schon die Vulgärpsychologie, dass strukturbedingt auf längere Sicht ein solcher Mensch scheitert. Dazu bedarf es keiner Beschleunigungsprogramme. Oder aber man zeichnet bewusst oder unbewusst ein Zerrbild. Dieser Fall muss nicht auch noch kommentiert werden.

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VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer

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Vorbemerkung
Es sei Plagwikichecker ein Selbstzitat erlaubt:
»Was ist in Zukunft zu erwarten? VroniPlag und Heidingsfelder werden weiterhin unzertrennlich entzweit ihren ‘Kleinkrieg’ fortsetzen.« [1]
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So ist es denn auch gekommen. Alle Wegmarken der Auseinandersetzung seit dem 27.08.2012 zu dokumentieren, das ist nicht Ziel dieser Wortmeldung.
Nein, zum Anlass wurde die Premiere der Aufführung eines tragikomischen Schaustücks im neu eröffneten “Erbloggtes-Theater“ [2]
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Und täglich grüßt das Murmeltier_

VroniPlag-Ex proudly presents: DerGründer
Ist schon erstaunlich, wie da die schriftstellerischen Potenzen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießen, welche sich an der Gestalt “DesGründers“ abarbeiten.
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Gern twittert Admin KayH mit nadelspitzenartiger und doch sprachkundiger Aggression, wenn es gilt, der geneigten Twitter-Gemeinde die Untugenden DesGründers vor Augen zu führen. [Tweet vplagger vom 14.02. Was aus Dissertationen in den Händen eines Aktienhändlers wird, zeigt dieses Interview http://bit.ly/XG2KSb #politplag #investoren #kopfgeld]
Er ist an diesem Tage gleich in mehrere Richtungen aktiv: Lesenswerter Beitrag mit einem interessanten Nachtrag über das Innenleben von #GuttenPlag und #VroniPlag von @ruppmax:http://bit.ly/12DjkSc . In Zusammenarbeit (“Gespräch“) mit den Adminkollegen Klicken und Hindemith wird nicht nur DerGründer, sondern auch Prof. Ursula Gresser aufs Korn genommen, die auf PolitPlag als wissenschaftliche Leitung ausgewiesen ist. [@martinklicken @Hindemith11 Was soll die @UrsulaGresser sagen, wenn sie plötzlich sowas gefragt wird? Kann man nur lügen oder schweigen.]
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Wenig später am gleichen Tage taucht weitere Assistenz auf: Admin Hindemith, der grundsätzlich – unter diesem Pseudonym jedenfalls – lieber dokumentiert als Prosastückchen auf Online-Kommentarseiten zu hinterlassen, mochte angesichts der hartnäckigen Ignoranz weiter Teile der Online-Presse gegenüber den Warnungen aus der VroniPlag-Ecke nicht mehr Zurückhaltung üben und stand KayH bei mit dem ergänzenden Link auf den MaxMedienBlog und den “aktuellen Nachtrag zu“ DemGründer: “… man lese insbesondere den Nachtrag …“ (ebd., Kommentar #60, 14.02., 12:16)
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Zur hartnäckigen Ignoranz der Medien hatte Admin KayH als @vplagger bereits am 12.02.2013 genervt angefragt:
Liebe Medienvertreter: Wie viele Richtungstellungen braucht Ihr noch, bis es in Euren Köpfen ist? http://bit.ly/WxcjmX http://bit.ly/11DGX1W
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Hier tritt unverblümt zu Tage, worum es bei all dem Gezwitscher, all den Kommentaren zu Onlineartikeln und –interviews und den eigenen Interviews wirklich geht: die umfassende und durchgängige Deutungshoheit VroniPlags – häufig verbrämt hinter der bescheiden wirkenden Aussage: Ich spreche nur für mich. Wundert wenig, wenn dann der Nachsatz kommt: Aber ich kann sagen, die anderen Aktiven bei VroniPlag sehen das genau so (oder ähnlich).
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Mit gebührendem zeitlichen Abstand tritt dann Admin Klicken als Dritter im Bunde hinzu:. Eine leichte Übung für ihn, denn er arbeitet gern im Bereich der im Gewand der Sach-Prosa auftretenden Science Fiction, will sagen im Kommentarbereich der Online-Presse. mochte er nicht dem geneigten Leserpublikum verhehlen, dass auf der VroniPlag-Hauptseite eine Distanzierung von DemGründer öffentlich bekannt gegeben werden musste. [ebd., Kommentar #61, 14.02., 17:15]
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Admin KayH war übrigens am 14.02. stramm unterwegs, Heidingsfelder-Mythen und -Apologeten ein verdientes Ende zu bereiten. So entwickelt er in Blogform eine Meta-Prosa
Meta: Eine Tüte voller VroniPlag-Popcorn und bewirbt sich selbst auf Twitter:
KayH ‏@vplagger
Heute wirbelt die Blog-Welt etwas #VroniPlag-Popcorn in die Luft:http://bit.ly/YthAZl .
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Admin KayH hat dann wohl Funktionslust gepackt. Schon einen Tag später übte er sich im Fach der Realsatire, präsentiert als ansonsten gar nicht gelittenes “Meta“, wie schon am Tag zuvor, in seinem Benutzer-Blog im Wiki.
Meta: Piraten fordern jetzt das bedingungslose Plagiatseinkommen
Es darf daran erinnert werden, dass 2012 laut Admin Klicken und von anderen unwidersprochen im VroniPlag Wiki für Satire kein Platz sei. Entsprechend wurden satirisch gemeinte oder anmutende Eintragungen gelöscht. Es erstaunt zudem die Verwechslung der Ebenen: Plagiatseinkommen als Einkommen für Plagiate und Plagiatsjäger-Einkommen als Einkommen für die Plagiat-Suche und Ergebnisdokumentation (Merke: nicht für das Finden von Plagiaten!).
Selbstredend sorgt Admin KayH als @vplagger gleich für die Bekanntgabe dieses wichtigen Beitrages.
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Am 18.02.2013 musste er, der Aufklärung als philosophisch-ethischer Maxime verpflichtet, als @vplagger KayH einen Wink per Link geben auf einen Zeitzeugenbericht seines Adminkollegen Marcusb über die mit DemGründer allzu misslich gemachten Erfahrungen. [https://twitter.com/vplagger – Der @Marcusb_VP hat sehr faktenreich über dieses #Politplag und diesen #Heidingsfelder gebloggt: http://bit.ly/YiwX69 Lesenswert!#vroniplag]
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Admin Marcusb wählte übrigens ebenfalls die Kunstform des Porträts im technischen Gewand des Benutzer-Blogs im Wiki. Meta: Unwissenschaftlichkeit von Politplag.de (17.02.2013)
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Jetzt also feiert der gesperrte VroniPlagger Plaqueiator mit seinem tragikomisches Schaustück Uraufführung im neu eröffneten “Erbloggtes-Theater“. Pressearbeit – Eine Realsatire aus der Plagiatsucherszene – Vorspiel
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Aktive und ehemalige Administratoren von VroniPlag erweisen so vor “geneigtem Publikum“ DemGründer eher unfreiwillig ihre Reverenz statt ihn schlicht zu ignorieren und sich lieber auf die ach so geliebte dokumentarische Kernarbeit zu konzentrieren.
Zugestanden: Plaqueiator macht’s wenigstens unterhaltsam und in Form seiner bekannten “more to come“-Häppchen. Aber der hat sich ja auch von der Alltagsarbeit bei VroniPlag freigestellt und viel Zeit gewonnen für seinen Blick zurück in gebändigtem, kunstvoll überkompensierten Zorn.
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die weiteren Aussichten_

Mag sein, dass einige Pilze übersehen worden sind.
More to come? That’s for sure!
Mal sehen, wie die Kontrahenten weiter aufrüsten. Vielleicht gibt sich ein noch unbekannter Dichter die Ehre, im neuen Erbloggtes-Theater ein Drehbuch zu der Realsatire über “DieEpigonen – VroniPlags Geburt, Glanz und Niedergang“ zu schreiben.
Plagwikichecker bittet den Intendanten Erbloggtes schon vorsorglich, auch diese Tragikomödie zur Aufführung zu bringen.

VroniPlag goes Wikipedia

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Was bisher geschah? Plagwikichecker hatte einen bestimmten Vorgang und seine Nachwehen fokussiert. Unter den Hinweisen und Kommentaren, die zum Teil auf Umwegen nach und nach eintrafen, fiel eine Meinungsäußerung besonders auf, nämlich ein Mail-Kommentar aus der Redaktion eines seriösen Presseorgans, der hier im Auszug wiedergegeben sei:

Ja, genau darum geht es: Ausgrenzen und Diskreditieren. Dafür steht in ausgezeichneter Weise ein Absatz in Ihrem Artikel, der aus journalistischer Sicht leider in der Masse des Textes zu wenig wahrgenommen werden wird. Ich meine diesen Text:

Anscheinend war da (mit der Mail von WW) große Eile geboten, da ein wenig auf etwas aufmerksam zu machen, was im Wiki dann ganz offen als “grenzwertig” zur “Hochstapelei” bezeichnet wurde. Anders gewendet lautet doch die Botschaft der Mail – ob beabsichtigt oder nicht, sei dahingestellt: ‘Wissen Sie eigentlich, wen sie da eingeladen haben?!’ Und wenn man mal in die Zukunft blickt: Könnte es nicht sein, dass unabhängig von der erklärten Zielsetzung der Mail wie auch des “Offenen Briefes” die effektive Folge aus solchen öffentlichen Auseinandersetzungen die sein wird, den Gründer von VroniPlag zu einer eher wegen möglicherweise zu erwartender Unannehmlichkeiten gemiedenen persona non grata bei Medien und bei wissenschaftlichen Auditorien werden zu lassen?

Nachfolgende Ereignisse scheinen diese Kommentierung zu bestätigen. Nur die Akteure wechseln im VroniPlag Wiki, die Zielrichtung der jeweiligen Aktionen bleibt sich eindimensional treu in dem zitierten Sinne, den der Einsender wohl meinte.
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»Was ist in Zukunft zu erwarten? VroniPlag und Heidingsfelder werden weiterhin unzertrennlich entzweit ihren ‚Kleinkrieg‘ fortsetzen.«
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Dieses Selbstzitat aus dem Schlussabsatz des Artikels Stein des Anstoßes sei im Blick auf die nachfolgenden Ereignisse gestattet.
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Plagwikichecker greift im Folgenden die Fortsetzungsgeschichte unter zwei inhaltlichen  Gesichtspunkten auf:

  • TOPIC 1 : Die Emanation eines neuen Gründermythos
  • TOPIC 2 : Offene Briefe am laufenden Band? Dilemma mit einem Lemma

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Die Emanation eines neuen Gründermythos

VroniPlag Wiki hat inzwischen die ’Mitgründer-statt-Gründer’-Kampagne mit erstaunlicher Chuzpe fortgesetzt. In Reaktion auf in Wikis und in Foren der Mitgründer-These entgegengehaltene Tatsache, dass in Wikis unter dem Hosting Service WIKIA der Starter eines Wikis immer auch als “Gründer“ gilt und dass es immer nur einen Gründer gibt, eben den Starter, und dass dieser Starter des VroniPlag Wikis unbestritten ’Goalgetter’ war, in Reaktion darauf haben doch tatsächlich Admins von VroniPlag mittels eines Skripts in den bisher gültigen Programmablaufscode der Zuweisung eines sog. Gründungsabzeichens (“founder badge“) zur Profilseite des Starters eines Wiki eingegriffen. Speziell für das VroniPlag Wiki, das als bereits gegründet betrachtet werden darf, und zwar einzig von ’goalgetter’, ermöglicht dieser Eingriff eine nachträgliche und rückwirkende Zuweisung der “Gründer“-Identifikation (sichtbar gemacht als badge). Man fragt sich: Wem nutzt bzw. wem schadet diese Aktion? Nun, davon hat sodann Admin Klicken sofort Gebrauch gemacht und sich selbst zum Gründer ernannt. Damit dieses Vorgehen nicht den Verdacht der Eigennützigkeit dingfest macht, wurden auch gleich noch weitere Mitgründer in den Sattel gehoben (Nerd_wp, LMB). Generös bekam nun auch ’goalgetter’ sein founder badge zurück, das allerdings ihm zum Nachteil, denn er als einziger Gründer ward zum Mitgründer abgewertet, Admin Klicken, als Nichtgründer zum Gründer mutiert, zum Vorteil. Interessantes Nebenergebnis: Die von Klicken mit dem Insignium der Mitgründerschaft ausgezeichneten Admins Nerd_wp (letztes Log-in: 13.09.2011!) und LMB (letztes Log-in: 21.08.2011!) spielen in der Gegenwart des Wikis keine Rolle mehr. Der eigentliche Gründer Heidingsfelder (‚goalgetter‘) ist ausgebootet. Das aber heißt: Es ist dafür gesorgt, dass einzig Admin Klicken in Zukunft als selbst ernannter Gründer von VroniPlag Wiki allein schon durch seine Aktivität auf seinen Gründerstatus aufmerksam machen kann und als Gründer des Wikis für Außenstehende derAnsprechpartner werden könnte. Ein kluger Schachzug.
Verwirrend nur, dass bei der kleinen, aber feinen Veränderung an der Installationsroutine es so gar nicht möglich war, die badge-Benennung auf „Mitgründer“ (co-founder) umzustellen, obwohl es doch angeblich genau um diesen Punkt ging. Ergebnis: Es gibt nur einen derzeit noch aktiven Administrator im VroniPlag Wiki, dessen Profil ihn als „Gründer“ ausweist. Auch das ein kluger Schachzug. Wer sich das Ergebnis anschauen möchte: Klicken

Dass kein Mitarbeiter, keine Mitarbeiterin von VroniPlag Wiki sich gegen diese Inbesitznahme eines ’Titels’ wandte, ist für das Hörigkeitsklima in diesem Wiki bezeichnend. Es ist so, als sagte man sich: ’Goalgetter’ geschieht das ohnehin nur recht, und dass Klicken sich den “Gründer“ aneignet, na und, dafür werde ich doch hier keinen Aufstand machen. Tun die anderen doch auch nicht. Da ist mir die Möglichkeit ungestörter weiterer Mitarbeit denn doch wichtiger als diese Kleinigkeit.
Die Wissenschaft kennt so etwas als Diffusion der Verantwortung.
Dass auch jene, die ihre Mitarbeit im Wiki offenbart hatten [so WiseWoman, PlagProf:-) ], und die ganz genau wissen müssen, dass ’goalgetter’ und niemand sonst der Gründer war, dieses Spiel aktiv oder passiv mit machen, das wurde bereits in Blogs und Foren kritisch kommentiert.

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Offene Briefe am laufenden Band? Dilemma mit einem Lemma

In letzter Zeit hat sich da so eine Art Hochzeit der sog. Offenen Briefe entwickelt, auch in der Bloggerszene.
So ist z.B. der beschriebene Vorgang vor ca. 1 Monat auf einer Bloggerseite aufgegriffen worden, und zwar in Gestalt eines offenen Briefes an die Lehrstuhlinhaberin Debora Weber-Wulff von der HTW Berlin. (Offener Brief an Frau Dr. Debora Weber-Wulff von der HTW Berlin)
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Anscheinend im Überschwange des Erfolges und in unbesonnener Anlehnung an die in Mode gekommenen Offenen Briefe veröffentlichte eine statische IP-Adresse 195.37.61.178 einen offenen Brief an Martin Heidingsfelder an mehreren Stellen im Netz, z.B. im Antiplag Wiki als Blog-Kommentar [1], im Schavanplag Wiki am Kopf der Hauptseite (sic!) [2]. Bei Wikipedia stellte der User unter der Adresse des DLR Weßling/Oberpfaffenhofen den selben Text ein auf der Diskussionsseite zum Lemma “Martin Heidingsfelder“ – ohne die Bezeichnung “Offener Brief an Martin Heidingsfelder“. [3]
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Dieser „Offene Brief“ legt in der Tat offen: Er spiegelt fast schon prototypmäßig die Problematik eines „ewigen Zweiten“, dem jedes Mittel recht ist, endlich aus dem Schatten hervorzutreten. Er setzt die bereits eingeschliffene Tradition persönlicher Verunglimpfungen in übler Art fort. Das ‚Glanzstück‘ des als Heidingsfelder-Verriss angelegten Textes, der sich nicht scheut, auch ins Private zu gehen, wenn es nur Heidingsfelder diskreditieren hilft, ist der kakophone Schlussakkord. In Worten [[Spezial:Beiträge/195.37.61.178|195.37.61.178]] 09:12, 23. Jul. 2012 (CEST):

»Ab dem Tag wird Dich wohl endlich auch der allerletzte Journalist, jedes Kind und jeder Blinde mit Fug und Recht als Blender und Betrüger erkennen und auch so bezeichnen dürfen. Du dokumentierst das ja hier ununterbrochen.«

Endlich Klartext! Der User mit der IP 195.37.61.178 beschwört ein Szenario, das er zuvor textlich vehement selbst befördert hat. Man darf mal fragen, was denn das Ziel eines derartigen „Offenen Briefes“ sein soll. Auch das legt der Offene Brief offen: Die Botschaft, aber auch allein schon der soeben zitierte Satz verrät durch die Vokabel „endlich“ [sic!] das Ziel, nämlich auf den Tag hinzuwirken, da “… Dich wohl endlich auch der allerletzte Journalist, jedes Kind und jeder Blinde mit Fug und Recht als Blender und Betrüger erkennen und auch so bezeichnen dürfen“ wird.
Wie da bloß manche Leute darauf kommen können, Heidingsfelder werde gemobbt, diskreditiert, ‚gebasht‘ usw.?!

Diese Entgleisug wurde innerhalb von Wikipedia zurückgewiesen, mit einer Vandalismusmeldung versehen [4] und von einem Admin abgemahnt und gelöscht. [5]
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Der Witz ist nun aber, dass auf der Diskussionsseite des Benutzers Heidingsfelder [6] doch tatsächlich der oben erwähnte “Offene Brief an Martin Heidingsfelder“ unbeeindruckt weiter besteht [Stand: 31.07.2012] und auch diesen Passus enthält (195.37.61.178 10:07, 23. Jul. 2012 (CEST)), wenn auch diesmal nicht als Schlussakkord, da noch Zusätze folgen.

Heidingsfelder notiert anschliessend dazu (Goalgetter32 (Diskussion) 11:41, 26. Jul. 2012 (CEST)):

»Willst du den Unsinn nicht selbst entfernen? Es ist müßig deine DLR IP hier wegen Vandalismus zu melden, weil andere hier vielleicht was Sinnvolles zu Wikipedia mit dieser IP beitragen wollen

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Auf der selben Seite, auf der ein Wikipedia-Admin pflichtschuldigst in hehrer Absicht den Herrn Heidingsfelder nach Vandalismusmeldung für 3 Tage sperrt, bleibt diese offene Regelverletzung unbeanstandet stehen. Fast unnötig zu erwähnen, dass der bekannte Admin mit der IP 195.37.61.178 trotz oben erwähnter Vandalismusmeldung, welche den selben Text auf der Diskussionsseite zum Lemma “Martin Heidingsfelder“ betraf, wegen dieser schlimmen Entgleisung nicht mal für lächerliche 3 Stunden, nicht für 1 Tag, nicht für 3 Tage, nein, überhaupt nicht gesperrt wurde.
Sollte der Grund darin zu sehen sein – wie Heidingsfelder in seiner Notiz vermutet , dass der besagte Admin von einer statischen IP-Adresse operiert und eine Sperre ggf. andere User treffen würde, welche ebenfalls sich dieser Adresse bedienen (DLR-Adresse!), dann bleibt dem Geschädigten, hier Heidingsfelder, wohl kein anderer Weg, als eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, um dem ehrverletzenden Treiben dieses Users mal ein Ende zu bereiten. Oder Heidingsfelder tritt der Überlegung näher, sich direkt mit einer Missbrauchsmeldung dieser IP-Adresse an das DLR zu wenden. Dort dürfte man durchaus interessiert sein herauszufinden, wer da die statische IP-Adresse des Zentrums immer wieder missbräuchlich und rufschädigend verwendet.

Im Grunde darf diese neuerliche Aktion als ziemlich töricht eingeordnet werden, verrät sie doch, wer als spiritus rector der Mitgründer-Kampagne am meisten von eben dieser Kampagne zu profitieren hofft.
Interessant zu sehen, dass der Autor des offenen Briefes an einigen Stellen sehr spezifische Wendungen aus den Blogs plagiiert, sorry, übernommen hat.
Sollte der Autor dieser sehr ins Persönliche gehenden Abrechnung mit Heidingsfelder sich wundern, wodurch er sich zu erkennen gibt, so sei mit aller gebotenen Rücksichtnahme auf mehrere Faktoren verwiesen:

  • stilistische Eigenheiten,
  • IP-Adresse Weßling/Oberpfaffenhofen,
  • persönliche Betroffenheit und intime Hintergrundinformiertheit (u.a. Interview der Studierendenzeitung “UnAufgefordert“ mit ‚Dr. Martin Klicken‘ sowie nachfolgenden Details),
  • Kenntnis von Interna aus der Phase kurz vor und kurz nach der Gründung des VroniPlag Wikis durch ‚goalgetter‘, z.B. der korrekte Hinweis auf den Admin, der die Dissertation von Veronica Saß eingescannt hat);
  • bereits im Wiki hatte ein User Klicken den User Heidingsfelder als „Blender ohne Skrupel zur Anmaßung“ gehandelt; jetzt formuliert IP 195.37.61.178 “Blender und Betrüger“.

All diese Indizien sind natürlich böswillig konstruierte und völlig haltlose Unterstellungen, wahrscheinlich in die Welt gesetzt von sog. „Heidingsfelder-Gefolgsleuten“. Plagwikichecker distanziert sich von diesen Wiki-losen Gesellen und, wenn’s beliebt, gar von sich selbst. Auch das ‚cui bono?‘-Kriterium sei als weltfremde Theoriefindung verfemt.

Eine unbesonnene Aktion also? Nicht unter jedem Blickwinkel. Es hat stark den Anschein, als gehe es darum, diskreditierende ‚facts‘ (?) über Heidingsfelder öffentlichkeitswirksam zu positionieren. Ist die Konnotation „Blender und Betrüger“ dem ‚Marken‘-Namen „Heidingsfelder“ durch ständige Wiederholung erst mal ansatzweise im Bewusstsein bestimmter Medien assoziativ verankert, ist die eingangs des Artikels in dem zitierten Kommentar aus der Medienecke hervorgehobene Konsequenz nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern aktiv forciert worden: Heidingsfelder zur persona non grata werden zu lassen.
Um dieses ging es jedenfalls nicht, als der User mit der verräterischen IP seinen „Offenen Brief“ in Wikipedia gleich an zwei Stellen einbrachte: um die Verbesserung der enzyklopädischen Relevanz des Wikipedia-Artikels Martin Heidingsfelder. Dies wurde dem ‚offenherzigen‘ User daselbst von Wikipedianern attestiert.
Dass hier für die Auseinandersetzungen im VroniPlag Wiki in Wikipedia unter Vorwänden eine Fortsetzung des ’Krieges’ mit anderen Mitteln gemeint ist, hat Wikipedia-User Sonnost so beschrieben (–Sonnost (Diskussion) 14:51, 23. Jul. 2012 (CEST)):

»Darf ich erinnern, dass Wikipedia kein Chat ist und die Diskussionsseite nicht dazu dient, unbelegte Meinungen auszutauschen, die nicht der Verbesserung des Artikels dienen? Das gilt für Goalgetter32 und für 195.37.61.178

Und kurz danach (–Sonnost (Diskussion) 15:55, 23. Jul. 2012 (CEST)) auf der Seite Wikipedia – Diskussion: Martin Heidingsfelder:

»Diese Seite dient aber nicht der Diskussion von Konflikten im Vroniplag. Entweder ihr tragt mit reputablen Belegen zur Artikelverbesserung bei oder ihr lasst es. So kommt ihr hier auf jeden Fall nicht weiter. Chats, Blogs, Einschreibebriefe, Zeitzeugen und das alles spielen hier einfach keine Rolle

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Es ist nun nicht so, dass der Gründer von VroniPlag Wiki, Martin Heidingsfelder aka ’goalgetter’ seinerseits solchen provokativen Aktionen tatenlos zusehen würde. Aber wie man an Beispielen in Wikipedia sieht, wählt er in Gegenreaktion Mittel, welche die Geduld einiger User bzw. Admins recht strapaziert. Allein seine Diff-Links zum Herumdoktern an einer neuen Gründergeschichte konnten punkten.[6] [7] Dies bemerkend, eilt IP 80.226.24.15 zu Hilfe[6]:

»Warum sollte das Wiki nicht von einer Standardseite jeder Mediawiki-Installation[7] Gebrauch machen, um seine selbst gewählten Strukturen zu dokumentieren?« (–80.226.24.15 21:57, 9. Jul. 2012 (CEST))

OMG, für wie blöd halten solche User eigentlich andere User? Wenn diese “selbst gewählten Strukturen zu dokumentieren“ wie hier bedeutet, sich damit nachträglich und rückwirkend für ein bereits vor über 1 Jahr gegründetes Wiki, für das nach gültiger Nomenklatur von WIKIA der Starter gleichzeitig der alleinige Gründer ist und damit der Gründer längst durch den Wikia-Installationsmodus definiert war, eine neue Gründergeschichte zu schaffen und dabei die historischen Tatsachen zum Verschwinden zu bringen, dann hat das mit einer harmlosen Nutzung “einer Standardseite jeder Mediawiki-Installation“ nichts zu tun. Harmlos wäre das nur, wenn bei einem neu zu gründenden Wiki von dieser Standardseite Gebrauch gemacht und von der üblichen Nomenklatur abgewichen wird.
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Sympathisch wirkt dagegen die Stellungnahme von —bennsensonreloaded: “geht mir bei gewissen Dingen der Hut hoch“.[6] Das trifft den Punkt. Auch dass er mit durchscheinendem Bedauern feststellt, dass Wikipedia bestimmte Beweismittel des gesunden Menschenverstandes (aus begreiflichen Gründen) nicht zulässt. Damit tritt eine paradoxe Situation ein: Jeder weiß eigentlich, dass ’goalgetter’ der alleinige Gründer von VroniPlag Wiki war, doch Wikipedia darf das, was jeder Wiki-Kundige weiß, nicht zur Kenntnis nehmen. In Kenntnis dieser Umstände reiben sich interessierte Kreise die Hände.
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Nun, so ist es, wenn es gilt: VroniPlag goes Wikipedia. Früher hieß das mal: Wo gehobelt wird, fallen Späne ….
VroniPlag goes Wikipedia gewinnt auf dem Hintergrund personeller Verflechtungen zwischen VroniPlag Wiki und Wikimedia bzw. Wikipedia eine interessante Nebenbedeutung: VroniPlag meets Wikipedia als eine Art ‚Verwandtenbesuch‘, krasser noch, da begegnen einige Aktive von VroniPlag sich doch tatsächlich selbst.
Militaristisch formuliert kann da auch von einer ‚Zangenbewegung‘ gesprochen werden – sub specie Heidingsfelder. Euphemistisch gesprochen wird dann bald wieder das enzyklopädische Interesse einiger Aktiver von VroniPlag eine neue Offensive in Richtung Heidingsfelder-(Di)Lemma erwarten lassen. Beruhigend oder beunruhigend, je nach Standpunkt: Es geht das unbestätigte Gerücht, es gebe noch Wikipedianer, welche das Geschehen um die Heidingsfelder-Seite im Auge haben und die nicht gleichzeitig im VroniPlag Wiki aktiv sind und sich von daher ein unabhängiges Urteilsvermögen erhalten haben. Wie gesagt, ein unbestätigtes Gerücht.

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Und noch ein Wort in eigener Sache, um möglichen Missverständnissen entgegen zu treten. (Gewollte Missverständnisse bleiben mal außen vor.)
Es geht hier nicht um die Person des Users Heidingsfelder, schon gar nicht um Einlassungen zu blindpsychologischen Laiendiagnosen. Es geht einzig um fragwürdige, d.i. befragenswerte Aktivitäten im VroniPlag Wiki bzw. auch von dort ausgehende Aktivitäten, die in einem eklatanten Gegensatz zu einer der Redlichkeit verpflichteten Zielsetzung stehen. Hieße der “Gründer“ Pumpernickel und wäre keine Sockenpuppe von Goalgetter, würde das an der kritischen Betrachtung kein Jota ändern.

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Stein des Anstoßes

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Ein Stein kommt ins Rollen

Auf VroniPlag Wiki, einer inzwischen nicht ganz unbekannten Plattform zur Analyse und Dokumentation von wissenschaftlichen Texten unter Plagiatsverdacht, geschehen zur Zeit, nicht zum ersten Mal, erstaunliche Dinge, welche den Anspruch auf einen vorurteilsfreien Umgang mit Texten, Autoren und Usern doch in Zweifel ziehen lassen können.

Im Vordergrund steht momentan ein Schaustück, das der never ending story VroniPlag Wiki / Goalgetter aka Heidingsfelder (und eben auch umgekehrt Heidingsfelder / VroniPlag Wiki) zuzuordnen ist, nämlich der jüngst bekannt gewordenen Mail der Professorin Debora Weber-Wulff [1] an die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Stuttgart, anlässlich eines Vortrages, den zu halten die Hochschule Heidingsfelder eingeladen hatte.

Dass die Mail überhaupt und dann auch noch so früh bekannt wurde, nicht nur als Tatsache, sondern auch inhaltlich, das hat überrascht. Dass sie bekannt geworden war, diese Tatsache  wurde einer breiteren Öffentlichkeit  erst durch einen Artikel von Oliver Hillinger für die Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de, 06.06.2012) als Vermutung nahegelegt. (VroniPlag Gründer in StuttgartDa sind enorme Kräfte am Werk)

Als dann am 07.06. um 0:54 Uhr auch noch auf der Kommentarseite zu diesem Artikel ein Eintrag von “Kammerjäger“ erschien, in dem behauptet wurde, es seien ihm “von dritter Seite Details zugespielt worden, welche ein detailliertes und grelles Licht auf einen höchst sonderbaren Versuch werfen, die Person des Vortragenden bei der Hochschule zu diskreditieren“, dass zweitens zur Zeit überlegt werde, “ob die unrühmliche Sache nicht zu dokumentieren sei“ und dass drittens aus Hinweisen Heidingsfelders jeder einschlägig Befasste in den Medien nun sich ausrechnen könne, wer die Mail an die Hochschule geschickt habe, da hatte sich Weber-Wulff wohl entschieden, die Flucht nach vorn anzutreten. Sie wählte die Form eines Offenen Briefes im Wiki an den Autor. Die Forumseite dazu wurde von einem Admin am 07.06. um 18:47 Uhr angelegt. [2] Es ist schon etwas skurril: Erst durch diesen „Offenen Brief“ veröffentlicht Weber-Wulff selbst als Tatsache, was nach dem Inhalt des Artikels von Hillinger nur vermutet werden konnte.

Dieser Kommentar hätte normalerweise hier keine Erwähnung gefunden, wenn sich nicht gezeigt hätte, dass er durchaus ernst genommen wurde von Seiten zumindest einiger Akteure von VroniPlag, das diese Gegenoffensive startete. Das wird deutlich an einem späteren Kommentar eines Administrators. Er schrieb kommentierend auf der Forumseite u.a.:

»Ich kann schon nachvollziehen, warum WiseWoman sich gegen die Darstellung im Artikel zur Wehr setzt. Im Artikel werden gezielt Andeutungen gemacht, WiseWoman trüge zu irgendeiner Form von „Mobbing“ gegen Heidingsfelder bei. Im Kommentarteil legt dann ein „Insider“ gezielt „Informationen“ nach („Kammerjäger“, 7.6., 00:54). Liest man das in Unkenntnis der oben zitierten Mail, könnte das in dieser Form sogar glaubhaft wirken.«

Mittlerweile steigt die Anzahl der Seiten bzw. deren Umfang im VroniPlag Wiki weiter an, welche, man kann jetzt schon sagen, eine Offensive gegen Heidingsfelder führen, zu schlechter Letzt ausgelöst durch das Erlangen der Kenntnis davon, dass Heidingsfelder zu einem Vortrag eingeladen wurde!
Am Rande erwähnt: Der so kommentierende Admin KayH lässt sich in Medieninterviews als “Sprachwissenschaftler“ vorstellen. Angesichts dieses Hintergrundes und der mehr als einjährigen Mitarbeit bei GuttenPlag und VroniPlag ist es schon erstaunlich, dass hier der Begriff Insider in Zitatform gesetzt wird, obwohl der besagte Kommentar von Leser “Kammerjäger“ den Begriff gar nicht enthält. Damit wird fälschlich suggeriert, da würde jemand sich als Insider bezeichnen.
Ebenfalls zunächst nur mal so erwähnt: Es ist schon erstaunlich, wie viele Änderungen (ca. 50) die eigentlich nur für das Signieren – als Zustimmungsaufforderung zu verstehen! – gedachte Seite durch Administratoren erfahren hat. Das ist der Tatsache geschuldet, dass die Reaktionen anders ausfielen als erwartet, nämlich dass sich nicht eine Akklamationsreihe einstellte, sondern eine kontroverse Debatte.

Im Zuge dieser Debatte wurden weitere Seiten erstellt, so Forum:Gründung VroniPlag Wiki (08.06.), Ein Artikel geht seinen Weg (12.06.) [inzwischen „geleert“!].
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Der Stein des Anstoßes: Ein Gründer wird angekündigt_

Erste Szene
Die Macromedia Fachhochschule Stuttgart hatte den Gründer der Plattform VroniPlag Wiki Martin Heidingsfelder für den 5.06.2012 um 16:00 Uhr zu einem Vortrag mit Diskussion geworben. Es gab einen von der Hochschule autorisierten Veranstaltungstext, den auch örtliche Presseorgane veröffentlichten, auch online, z.B. die Seite stuttgart.prinz.de – MHMK Praxisforum mit Martin Heidingsfelder, Gründer der Plattform VroniPlag Wiki.
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Zweite Szene
Die Medieninformatikerin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Internationaler Studiengang Medieninformatik (Bachelor) im Fachbereich 4, Wirtschaftswissenschaften II, Frau Prof. Debora Weber-Wulff nahm Anstoß an bestimmten Formulierungen im Veranstaltungshinweis und sandte am Montag, 4. Juni 2012 gegen Abend eine E-mail
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»An: Macromedia Stuttgart
Betreff: Ihre Veranstaltung morgen
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Sehr geehrte Damen und Herren!
Sie laden auf
http://www.macromedia-fachhochschule.de/hochschule/standorte/campus-stuttgart/anmeldung/details/1349.html
_
zu einer Veranstaltung ein. Sie schreiben:
_
Am 5. Juni ist Martin Heidingsfelder, Gründer der Internetplattform
VroniPlag Wiki, beim MHMK Praxisforum zu Gast und spricht über das Thema
Plagiateure. Einem größeren Publikum wurden die Plagiatejäger durch den
Fall Karl-Theodor zu Guttenberg bekannt, in dessen Promotion sie
zahlreiche Verstöße gegen Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens
offenlegten.
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Aktuell befasst sich die Plattform u.a. mit der Doktorarbeit von
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Im Gespräch mit der MHMK
sagte Heidingsfelder jetzt einen Rücktritt der Ministerin voraus.“
_
Ich stelle als Mitglied bei VroniPlag fest:
_
* Herr Heidingsfelder ist lediglich „Mitgründer“, nicht „Gründer“
von VroniPlag.
* Herr Heidingsfelder wurde vor ca. 6 Monaten vom [sic] Plattform
ausgeschlossen. Er wirkt nicht mehr mit.
* VroniPlag war nicht an den [sic] Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg
beteiligt. Dieser [sic] Plattform heißt GuttenPlag Wiki.
* VroniPlag befasst sich nicht mit dem Fall Schavan, wie Sie
unschwer auf die [sic] Seite http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/
feststellen können. Das macht Herr Heidingsfelder auf dem [sic]
Plattform SchavanPlag Wiki, dass [sic] er erstellt hat, nach dem [sic] jemand
anders [sic] schavanplag.blogspot.com [sic] eingerichtet hat.
_
Ich bitte Sie, den Begriff „VroniPlag“ durch „SchavanPlag“ zu
ersetzen, und den Abschnitt über zu Guttenberg zu streichen,
weil es nicht zutrifft.
_
Mit freundlichen Grüßen,
_
Prof. Dr. Debora Weber-Wulff
HTW Berlin, Studiengang IMI«
_
Dritte Szene
Da gibt es nun viele, ja sehr viele „Damen und Herren“ an der Macromedia. Das ist vertrackt! Weber-Wulff hatte anscheinend nicht in Erfahrung bringen können oder wollen, wer denn den Herrn Martin Heidingsfelder eingeladen hatte, einen Vortrag zu halten. So verbrachte denn die Mail am Vormittag des 5. Juni etliche Stunden auf Schnitzeljagd nach dem zuständigen Adressaten. Nebeneffekt: Eine beachtliche Anzahl von Personen erhielt Kenntnis vom Inhalt der Mail. So schließlich auch der Vortragende selbst und mittelbar u.a. auch ein anwesender Journalist, Oliver Hillinger. Heidingsfelder, bisher schon nicht müde werdend zu betonen, er werde von VroniPlag-Aktiven gemobbt, erkannte wohl sofort seine Chance und benutzte aus aktuellem Anlass den bekannt gewordenen Vorgang als neuerlichen Beleg für seine Aussage im Vortrag: „Ich werde gemobbt.“
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Vierte Szene
Man darf davon ausgehen, dass angesichts der unbeabsichtigten Verbreitung der Kenntnis von Mail und Inhalt derselben noch am Abend und in der Nacht nach dem Vortrag diese Mail von Multiplikatoren-Hand zusätzliche Verbreitung fand. Heidingsfelder wurde auch von mir dazu befragt, äußerte sich auch, gab aber nicht sein Plazet zu einer Veröffentlichung.
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Fünfte Szene
Am Tage des 6. Juni machte sich Oliver Hillinger daran, seine Eindrücke vom Vortage in die Form des bereits erwähnten Artikels für die Stuttgarter Zeitung zu bringen. Mit Veröffentlichung dieses Artikels und der darin enthaltenen Andeutung („Wie zum Beweis …“) musste Weber-Wulff klar werden, dass ihre Mail längst die engen Grenzen interner kollegialer Vertraulichkeit verlassen haben dürfte. Zusätzlich dürfte auch die im Kommentarteil zum Artikel eingebettete Andeutung, es gebe Überlegungen, ihre Mail zu veröffentlichen (s.o.), zu einer Irritation beigetragen haben.
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Sechste Szene
Und so begab es sich, dass drei Tage nach Absenden der Mail, zwei Tage nach dem Vortrag, ein Tag nach Erscheinen des Zeitungsartikels ein Offener Brief an Oliver Hillinger von der Stuttgarter Zeitung im VroniPlag Wiki durch Weber-Wulff als WiseWoman unter Assistenz von Admin fiesh als Forumseite angelegt wurde. Dort wird dem Artikelautor Hillinger eine teils unrichtige, teils verzerrende Darstellung in 7 Punkten einer Art Gegendarstellung (»einige Dinge richtigstellen«) vorgehalten. Hier noch einmal ein Überblick:

1. In der Mail sei die Macromedia Hochschule nicht “wegen seines Gastauftritts“ kritisiert worden.
2. Die im Artikel wiedergegebene Behauptung Heidingsfelders, er werde von VroniPlag gemobbt, sei falsch. Richtig sei, dass es umgekehrt verschiedene gegen VroniPlag gerichtete Aktivitäten gebe, die von Heidingsfelder ausgehen.
3. Die Mail sei nichts anderes als eine Bitte an die Hochschule gewesen, sachliche Unrichtigkeiten im Veranstaltungshinweis zu korrigieren.
4. Das Ausmaß an Mitwirkung Heidingsfelders im VroniPlag Wiki werde im Artikel unrichtig dargestellt, nämlich statt an „mehr als zwei Dutzend“ sei H. an »nicht mehr als an einem halben Dutzend« „beteiligt“ gewesen, und auch das nur »lediglich nebensächlich«.
5. Der Artikel erwähne, dass H. neben »seiner Mitbegründung von VroniPlag« »“etliche Portale gegründet“« habe, vergesse aber »leider« nähere Angaben dazu zu machen.
6. H. sei »nicht wegen medialer Alleingänge, sondern wegen des Missbrauchs VroniPlag Wikis für eigene politische und finanzielle Motive ausgeschlossen« worden.
7. H. sei für seine Medienarbeit nicht Dankbarkeit geschuldet, sondern man habe im Fall Chatzimarkakis sogar verhindernd eingreifen müssen.

Sowohl der Artikel wie diese ‚Gegendarstellung‘ behandeln z.T. komplexe Ereignisse und Zusammenhänge aus weit über 1 Jahr Wiki-Vergangenheit. Deshalb verbietet sich eine profunde Aufarbeitung an dieser Stelle von selbst. Und deshalb nur einige Anmerkungen. Plagiatwikichecker meint:
zu 1.) Korrekt!
zu 2.) Das eine widerlegt nicht das andere und das andere nicht das eine. Es haben sich Verstärkungsspiralen entwickelt, welche kaum je objektiver Beurteilung zugänglich sein dürften, allein schon deshalb, aber nicht nur deshalb, weil von Anbeginn wesentliche Teile der Interaktion im Wiki nicht transparent abgebildet werden.
zu 3.) Wird in diesem Blog ausführlich behandelt – summa summarum: War möglicherweise die anfängliche Absicht, das fertige Ergebnis sieht aber anders aus.
zu 4.) Der Einwand übersieht, dass im Artikel offen gelassen ist, an welchen ‚Orten‘ und zu welchen Zeiten Heidingsfelder beteiligt war. Heidingsfelder hat im Vortrag erzählt, wie er Plagiatedokumentation seit längerer Zeit privat organisiert. Richtig ist, dass der Artikel hierzu wenig präzise ist.
zu 5.) Im Artikel steht erstens nichts von »Mitbegründung«; das wird in die Paraphrase mit eingebaut, unerlaubt bei einer Gegendarstellung. Na ja, ist ja auch keine, ist ja nur ein „Richtigstellen“. Zweitens ist es nicht Aufgabe einer Richtigstellung, eine korrekte Tatsachenbehauptung (»“etliche Portale gegründet“«) um weitere Einzelheiten mit dem Ziel der Abschwächung zu ergänzen. Das gehört in eine Kommentierung, z.B. innerhalb der Kommentarfunktion des Artikels, nicht in eine „Richtigstellung“. Außerdem vergleichen hier Weber-Wulff et al. auf eine recht unfaire, unsachgemäße Art. Zum einen arbeitet Heidingsfelder nicht im „Schwarm“, sondern setzt Wikis im Alleingang auf, bei Schavanplag Wiki erkennbar deshalb, um seine Funde zu publizieren und andere einzuladen, ihre Funde ggf. ebenfalls dort zu publizieren. Zum anderen werden zwei Zeiträume mit einander verglichen, deren Inkongruenz eigentlich einer Hochschullehrerin, welche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, aufgefallen sein müsste. So ein methodischer Fehler beim Vergleich zweier auch ansonsten nicht vergleichbaren Stichproben ist doch höchst erstaunlich. Aber, wie gesagt, gehörte ohnehin nicht in eine Gegendarstellung von der Art einer Richtigstellung.
zu 6.) Die Aussage im „Offenen Brief, nämlich »… wurde nicht wegen medialer Alleingänge, sondern wegen …« ist korrekt, jedenfalls wenn man auf die ‚offiziellen‘ Sperr-Begründungen abzielt. (vgl. Benutzersperr-Logbuch) Die dort von Admin Klicken (03.11.2011) und von Admin Fiesh (10.11.2011) angeführten Begründungen lassen sich zusammenbringen in die Formulierung ‚Vorwurf des rufschädigenden Verhaltens zu Lasten des VroniPlag Wikis‘, außerhalb des Wikis mittels Verwendung des Twitter Accounts „VroniPlag Wiki“, innerhalb des Wikis mittels mißbräuchlicher Verwendung des nach der ersten Sperrung verbliebenen Zugriffrechts auf die eigene Benutzer-Diskussionsseite. Weber-Wulff hat zu Recht richtiggestellt, wenn auch etwas die Zusammenhänge verkürzend. Wer Lust hat, die der Sperrung vorausgegangene Diskussion im Wiki noch einmal Revue passieren zu lassen, der lese auf der Seite Benutzer_Diskussion:Goalgetter nach.
zu 7.) Der „Offene Brief“ bezieht sich hier auf folgende Formulierung im Artikel: „Seine ehemaligen Mitstreiter zeigen für diese Öffentlichkeitsarbeit im Nachhinein allerdings wenig Dankbarkeit.“ Der Gebrauch des Indikativ statt des paraphrasierenden Konjunktiv weist diese Aussage als Aussage Hillingers aus. Vielleicht eine handwerkliche Ungenauigkeit, da davor paraphrasiert wird und direkt im Anschluss ein Zitat von Heidingsfelder folgt sowie danach wieder Paraphrasestil. Aber auch so, wie es da steht, repräsentiert die Formulierung eine Meinungsäußerung, eine wertende Einschätzung des Artikelautors, die man nicht teilen muss, der vielleicht sogar starke Argumente entgegenstehen, dennoch: Es ist nicht die Aufgabe einer Richtigstellung, wertende Meinungsäußerungen mit einer Gegendarstellung zu versehen. (vgl. analog Punkt 5)
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Parturient montes, nascetur ridiculus mus

Die von Weber-Wulff gestartete Aktion lässt sich in ihren Auswirkungen auf hauptsächlich drei Feldern verfolgen: 1. Reaktion der Fachhochschule Macromedia auf die Mail; 2. Reaktion des Autors Hillinger auf den „Offenen Brief“ an ihn; 3. Nachfolgereaktionen im VroniPlag Wiki.
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Siebte Szene: Reaktion der Macromedia
Hier kann einzig die öffentlich sichtbar gewordene Reaktion in den Blick genommen werden. In der Tat gab es zwei kleine textliche Änderungen, wie ein Vergleich des ursprünglichen Textes der Veranstaltungsankündigung (in Offener Brief an Oliver Hillinger von der Stuttgarter Zeitung wiedergegeben) mit der in Reaktion auf die Mail revidierten Fassung ergibt. (Neufassung)

Textvergleich MHMK

Man führe sich die Mail von Weber-Wulff vor Augen, insbesondere den Schluss:

Ich bitte Sie, den Begriff „VroniPlag“ durch „SchavanPlag“ zu
ersetzen, und den Abschnitt über zu Guttenberg zu streichen,
weil es nicht zutrifft.

Was ist also erreicht und was ist nicht erreicht worden?
Es fällt auf, dass sich Macromedia nur minimal auf die Bitte Weber-Wulffs eingelassen hat. Eigentlich hat die Mail nur eine einzige echte Anpassung erzielt, nämlich dass unter aktuellem Bezug tatsächlich “die Plattform“ (vorstehend ist von VroniPlag die Rede) durch “SchavanPlag“ ersetzt wurde.

Was nicht erreicht wurde:

  1. Heidingsfelder bleibt “Gründer“. Die Feststellung Weber-Wulffs, er sei nicht Gründer, sondern “Mitgründer“ wird in ihrer abschließenden Bitte nicht in den Katalog erwünschter Textänderungen aufgenommen und entsprechend auch nicht beachtet. Dies ist ein deutlicher Flop, wenn man mal in Rechnung stellt, wie viel Aufwand im Wiki und neuerdings in Ansätzen auch außerhalb des Wikis zu dieser Thematik betrieben wird.
  2. Der “Abschnitt über zu Guttenberg“ wurde nicht gestrichen, sondern mit der Ergänzung “um Heidingsfelder“ versehen. Das Ergebnis ist schlicht grotesk, denn im Grunde bedeutet diese Verbesserung eine Verschlimmbesserung! Musste man zuvor nicht zwingend den Ausdruck “die Plagiatejäger“ auf VroniPlag Wiki und den Gründer Heidingsfelder beziehen – der dazwischen stehende Satz macht eine veränderte Kontextbedeutung möglich, erzwingt diese allerdings nicht, so ist nach wissenschaftlichem Sprachgebrauch mit der Formulierung “die Plagiatejäger um Heidingsfelder“ dieser sogar zum führenden Kopf einer Gruppe geworden!

Der Schuss ist also mächtig nach hinten los gegangen.

Auch die einzige echte Änderung ist nicht einmal von marginaler Bedeutung. Hinzu kommt nämlich noch, dass durch das Hinzufügen von “um Heidingsfelder“ und “seine neue“ Plattform der sinnstiftende Zusammenhang der Mail, Heidingsfelder sowohl aus dem Bedeutungshof “GuttenPlag“ wie auch aus dem Bedeutungshof “VroniPlag“ weitmöglichst auszugrenzen, im Kontext der Absätze durch diese Änderung im zweiten und die Beibehaltung der “Gründer“- Formulierung und der Verschlimmbesserung der GuttenPlag-Formulierung im ersten Absatz völlig konterkariert wurde.

Im Kern steht in der veränderten Fassung also jetzt dies:

Martin Heidingsfelder, Gründer von VroniPlag Wiki, war auch bereits zuvor bei GuttenPlag Wiki führender Kopf einer Gruppe von Plagiatejägern und ist aktuell Gründer (s)einer neuen Plattform Schavanplag Wiki.

Wie heißt der modische Spruch? Dumm gelaufen … Da ist wohl bald noch eine Mail fällig?
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Achte Szene: Reaktion des Autors Hillinger auf den „Offenen Brief“
Auch hier kann natürlich einzig die öffentlich sichtbar gewordene Reaktion in den Blick genommen werden. Diese besteht in einer nachträglichen Revision der Erstveröffentlichung des Artikels.  Zur Erinnerung: Weber-Wulff sendet ihre Mail am 04.06., der Vortrag ist am 05.06., der Online-Artikel erscheint am 06.06., der „Offene Brief …“ am 07.06., die Print-Ausgabe des Artikels am 08.06. und danach erst die der Print-Ausgabe folgende veränderte Online-Version.
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Neunte Szene: Reaktionen im Wiki / im Netz
Am 12.06.2012 unternahm Admin Klicken die Aufgabe, in mühseliger Kleinarbeit einen Textvergleich der Artikelversionen vom 6. Juni und vom 12. Juni zu erstellen. Er veröffentlichte diese Übersicht in einem Blog mit dem Titel Ein Artikel geht seinen Weg …, und zwar unter Voranstellen eines von einem „Kommentar von Martin Klicken, 12. Juni 2012, 11:52 Uhr unter einem Artikel in der Stuttgarter Zeitung von Oliver Hillinger, vom 6. Juni 2012, 16 Uhr„, mit persönlicher Anrede „Sehr geehrter Herr Hillinger“ unter dem Untertitel „Ständiges heimliches Überarbeiten des Artikel“. Inzwischen verweist, wie man sieht, der Link auf eine Seite mit dem Inhalt „geleert“ und folgendem Kommentar des Blog-Autors:

Der oben wiedergegebene Kommentar (Update: der vom 12.6.2012, 11.52 Uhr) war von der Stuttgarter Zeitung schon freigeschaltet und stand zwei Tage so auf der Seite. Er wurde dann heute mit der Begründung, gegen die Kommentarregeln zu verstoßen, zusammen mit zwei anderen Kommentaren gelöscht und die Kommentarfunktion deaktiviert. Unter den gelöschten Kommentaren war einer, der lediglich auf diese Seite hier verweist. Auch dieser war redaktionell geprüft und freigegeben worden, und wurde jetzt erst gelöscht.

Anmerkung: Die Stuttgarter Zeitung Online hat den 15 verbliebenen Kommentaren einen eigenen vorangestellt. Im Wortlaut:

JUN
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StZ-Online, 12:27 Uhr
Kommentare
Zu den Fragen bezüglich der unterschiedlichen Fassungen des Artikels: Die aktuelle Fassung dieses Beitrags entspricht der Fassung aus der gedruckten Ausgabe der StZ vom 8. Juni. Nach unserem Verständnis sind die inhaltlichen Aussagen des Beitrags nicht verändert worden. Aufgrund von Verstößen gegen unsere Kommentarregeln haben wir einige Beiträge deaktiviert. Eine weitere Kommentierung dieses Beitrags ist nicht mehr möglich.

Der Kommentar, der laut Klicken lediglich auf diese Seite hier verweist, ist auf der Seite des Artikels von Hillinger (Fassung vom 09,06.) an dritter Stelle (wieder) zu sehen.

Plagwikichecker hatte ebenfalls einen Textvergleich erstellt: Versionsvergleich Hillinger. Daraus geht hervor, dass Autor Hillinger 5 signifikante Veränderungen vorgenommen hatte neben 3 Fehlerkorrekturen und allerhand nicht erheblichen Umformulierungen, Ergänzungen und Streichungen, davon es 33 gibt, also insgesamt 41 nachträgliche, nicht kenntlich gemachte Änderungen an einem Text von 51 Zeilen (Word-Format).
Man liest:

Die aktuelle Fassung dieses Beitrags entspricht der Fassung aus der gedruckten Ausgabe der StZ vom 8. Juni. Nach unserem Verständnis sind die inhaltlichen Aussagen des Beitrags nicht verändert worden.

Das mag so sein, doch vergleicht der Online-Leser nicht eine Online-Ausgabe mit einer Print-Ausgabe, sondern im Wiki ging es um den Vergleich zweier Online-Fassungen des Artikels. Die Übersicht „Versionsvergleich Hillinger“ erlaubt es, zu überprüfen, ob auch für den Online-Vergleich gilt, dass „die inhaltlichen Aussagen des Beitrags nicht verändert worden“ sind.
Richtig ist, dass mit den 3 Fehlerkorrekturen und den 33 nicht relevanten Umformulierungen und Ergänzungen die Essenz des Artikels nicht verändert wurde. Man darf indes fragen, warum dann 33 für unwesentlich erachtete Veränderungen überhaupt vorgenommen wurden. Entscheidend ist aber, dass es entgegen der Aussage der StZ Online eben doch signifikante Änderungen gibt. Hier seien von den 5 die 2 wichtigsten noch einmal im Vergleich dokumentiert:


Ein Blick auf den Vergleich sollte genügen, um zu erkennen, dass diese beiden Veränderungen keine quantité négligeable darstellen. Beachtlich ist andererseits, dass Hillinger der Versuchung widerstand, mitsamt all den Änderungen auch gleich den unstimmigen Passus „wegen dessen Gastauftritt kritisierte“, egal ob Hochschule oder Heidingsfelder gemeint ist, mit zu entsorgen.
Bisher noch nicht bedacht, aber angesichts der beachtlichen Zahl nachträglicher, gerade eben nicht erheblicher textlicher Änderungen gar nicht so unwahrscheinlich, erscheint Plagwikichecker dies: Diese Menge an nachträglichen nicht signifikanten textlichen Änderungen lässt auch an die Möglichkeit denken, dass der Artikel aus Versehen vorzeitig in unfertigem Zustand bzw. dass irrtümlich eine veraltete Fassung veröffentlicht worden ist. Denn diese nicht signifikanten Änderungen wären als Reaktion auf den „Offenen Brief …“ im Wiki ja gar nicht erforderlich gewesen. Bedauerlich für den Autor, der sich dann ja unverschuldet viel Ärger eingehandelt hätte.

Auch Admin KayH hatte auf der Forumseite „Offener Brief“ in Form einer Anmerkung die Tatsache moniert, dass »der Artikel mehrfach seit der ursprünglichen Publikation ohne jede Kenntlichmachung verändert wurde«. (KayH ebd., 17:59, 9. Jun. 2012 (UTC)) In der Tat, das löst zu Recht Kopfschütteln aus. Da steht zu hoffen: “Journalismus geht anders.“ (KayH ebd., 11:54, 9. Jun. 2012 (UTC)) Ein absolutes Unding ist, dass die revidierte Fassung des Artikels doch tatsächlich weiterhin im Netz das Datum der Erstveröffentlichung führt: 06.06.2012! Da hätte sich im Gleichklang mit dem zitierten Statement der StZ Online eher angeboten, die revidierte Online-Version als Onlineversion des Print-Artikels vom 08.06. zu veröffentlichen.
Besonders interessant ist, wie mit der von Weber-Wulff zu Recht bestrittenen Behauptung, in ihrer Mail habe sie die Hochschule wegen des Gastauftritts Heidingsfelders kritisiert, umgegangen wird. Zuvor stand da:

Wie zum Beweis traf kurz vor der
Veranstaltung eine E-Mail an der Macromedia-
Hochschule ein, in dem eine Mitstreiterin
Heidingsfelder die Hochschule wegen seines
Gastauftritts kritisierte.

Revidiert steht da:

Wie zum Beweis traf kurz vor
der Veranstaltung in Stuttgart eine E-Mail in
der Macromedia-Hochschule ein, in dem eine
frühere Mitstreiterin Heidingsfelder wegen
dessen Gastauftritt kritisierte und ihm die
alleinige Gründerschaft für das Portal
Vroniplag-Wiki absprach.

In der Erstfassung fehlte das Genitiv-’s‘ an „Heidingsfelder“ und es wurde, so wie es da steht,  die Hochschule kritisiert. Jetzt ist „die Hochschule“ gelöscht, es bleibt „Heidingsfelder“ stehen (nun kein Genitiv, sondern im Akkusativ verwendet), und es wird jetzt Heidingsfelder wegen dessen Gastauftritt kritisiert. Diese ‚Verbesserung‘ verbessert nicht wirklich irgendwas! Denn Weber-Wulff hatte auch nicht „Heidingsfelder wegen dessen Gastauftritt“ kritisiert.
Die angefügte Ergänzung („und ihm die alleinige Gründerschaft für das Portal Vroniplag-Wiki absprach“) ist zwar inhaltlich korrekt, entzieht aber Weber-Wulffs Richtigstellung zu diesem Punkt nicht den Boden.
Was Weber-Wulff im Wiki als WiseWoman als „Stimmungsmache“ Hillinger ankreidet, sieht für Admin KayH so aus:

Ich kann schon nachvollziehen, warum WiseWoman sich gegen die Darstellung im Artikel zur Wehr setzt. Im Artikel werden gezielt Andeutungen gemacht, WiseWoman trüge zu irgendeiner Form von „Mobbing“ gegen Heidingsfelder bei.

(„Offener Brief“, 11:54, 9. Jun. 2012 (UTC)

Es gilt allerdings zu beachten: Die Qualität einer journalistischen Berichterstattung ist weder im positiven noch im negativen Fall von Beweiskraft für bzw. gegen eine bestimmte Ansicht von einer Sache.
Am besten, man  schaut sich ’die Sache’ noch mal genauer an, beginnend mit der zitierten Aussage:

WiseWoman teilt der Hochschule in Stuttgart mit, daß in der Ankündigung zu einer Veranstaltung sachliche Fehler enthalten sind.

(KayH,a.a.O., 11:54, 9. Jun. 2012 (UTC))
Dazu verlassen wir die ’szenische Dokumentation‘ und wählen die Form des Exkurses.
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Exkurs: Die Mail oder Ein Gründer wird gekündigt

„WiseWoman teilt […] mit“? Nein, tut sie nicht, mitteilen tut sie in ihrer Eigenschaft als Hochschullehrerin, als Prof. Weber-Wulff, von Hochschule an Hochschule. Da sie Aussagen über Sachverhalte bezüglich Heidingsfelder in dessen Eigenschaft als (ehemaliger) Wiki-Mitarbeiter richtigstellen will, muss sie der angeschriebenen Hochschule natürlich einen diesbezüglichen Kompetenznachweis anbieten. Zu diesem Zweck stellt sie sich abseits der offiziellen Rolle als „Mitglied bei VroniPlag“ vor.

Was teilte sie mit? Dass „in der Ankündigung zu einer Veranstaltung sachliche Fehler enthalten sind“.
Es lohnt sich, da mal genauer hinzuschauen.

* Herr Heidingsfelder ist lediglich „Mitgründer“, nicht „Gründer“ von VroniPlag.

Wer eine Richtigstellung einer Aussage erwartet, der muss den Beweis antreten, dass die Aussage eine eindeutige Trennschärfe hat zwischen richtig oder falsch, d.h. die richtig gestellte Aussage darf keine weitere Wahrheit neben sich haben. Daran mangelt es hier aber, und zwar aus mindestens zwei Gründen.
Erstens: Ein „Mitgründer“ ist in jedem Fall eben immer schon zugleich „Gründer“. Sollten also tatsächlich mehr als eine Person VroniPlag gegründet haben, dann gibt es halt mehr als einen Gründer. Keiner dürfte sich jedoch dann „alleiniger Gründer“ nennen. Weber-Wulff bestreitet demnach eine alleinige Gründerschaft Heidingsfelders. Worin soll aber der sachliche Fehler im Veranstaltungshinweis, der zu berichtigen war, eigentlich liegen? Dort findet sich kein Hinweis auf einen alleinigen Gründer Heidingsfelder.  Die aber hat, soweit bekannt, Heidingsfelder aka ‚Goalgetter‘ bis zum 12.06.2012 nie behauptet. Er ist auch nicht mit solcher Behauptung durch die Medienlandschaft gezogen. In Reaktion auf die jüngst infolge der Mail neu entflammte Debatte um Gründer oder was auch immer, hat sich H. nun pointierter positioniert:

gez. Martin Heidingsfelder, alleiniger Gründer einer Plattform, die normalerweise für jedermann offen stehen sollte. Goalgetter 05:51, 12. Jun. 2012 (UTC) Anmerkung: Früher konnte ich auf den Zusatz „alleiniger“ verzichten. Da allerdings einige ehemalige Mitstreiter aus GuttenPlag Wiki und VroniPlag Wiki für sich reklamieren VroniPlag Wiki gegründet zu haben, ist dies die wohl angemessene Reaktionen [sic] auf die Dinge, die sich gerade im Forum bei VroniPlag Wiki abspielen. (Schavanplag Wiki)

Zweitens: Die als Richtigstellung vorgebrachte Behauptung von Weber-Wulff, Heidingsfelder sei »lediglich „Mitgründer“« und nicht „Gründer“, kann auch schon deshalb nicht exklusiven Wahrheitsanspruch erheben, weil die Fakten eine geradezu gegenteilige Datenlage zeigen. Wenn Heidingsfelder sich der Öffentlichkeit als „Gründer“ präsentiert bzw. sich in den Medien als solcher apostrophieren ließ und lässt, so hat er damit keine geringeren Zeugen für seinen Anspruch als Wikia :

The „founder“ of a wiki is the person who first created the wiki. Founders do not have any special authorities within the wiki and they do not own the wiki that they founded. They simply created it first.( Wikia-Help: Founders)

Genau so: Heidingsfelder war schlicht der erste, der das Wiki schuf. Und den, der das tut, nennt Wikia „founder“, „Gründer“. Warum also sollte irgendjemand Heidingsfelder das Recht absprechen dürfen, sich als „Gründer“ von VroniPlag zu bezeichnen? Weber-Wulff suggeriert mit ihrer „Feststellung“ wahrheitswidrig, dass Heidingsfelder sich zu Unrecht „Gründer“ nennt bzw. nennen lässt. In diesem Lichte ist zu fragen, aus welcher Motivation heraus Weber-Wulff die eindeutige Wikia-Definition der Hochschule Macromedia als Wiki-Expertin verschleiert und so billigend in Kauf nimmt, dass Heidingsfelder an der Hochschule und darüber hinaus unberechtigter Titelführung verdächtigt und in die Nähe eines Hochstaplers gerückt werden könnte, zumindest aber seine Integrität in Zweifel gezogen wird.
Dass Weber-Wulff sich als WiseWoman mit ihrem Vorstoß unterstützt wissen durfte, zeigen die Kommentare einiger Admins im Wiki auf der Seite Gründung VroniPlag Wiki. Dafür und insbesondere, um ein Beispiel für das gezielte In-Umlauf-Bringen des Etiketts „Hochstapler“ zu geben, sei folgende Äußerung von Admin Klicken zitiert:

Die Handlung, das Wiki durch Klick auf den Button „Starte ein Wiki“ anzulegen, entspricht mehr einer Eintragung. Oder, wie es auf dem Knopf steht, einem „Start“. Die Idee, den Fall Veronica Saß zu dokumentieren, hatte Heidingsfelder auch nicht. Die hatte derjenige, der es bei GuttenPlag Wiki zur Sprache brachte. Heidingsfelder sprang also wie so oft auf einen Zug auf und drückte auf „Start“. […] Ich würde seine Behauptung, er sei der Gründer von VroniPlag Wiki, als grenzwertig zur Hochstapelei einordnen – Wikia-Terminologie hin oder her, das wird eben ausgenutzt, dass der durchschnittliche Leser oder Journalist auf der Suche nach einem griffigen Bezeichner keinerlei Vorstellung hat, was darunter zu verstehen ist. Beziehungsweise eine Vorstellung, die nicht der Rolle entspricht, die Heidingsfelder für das Entstehen von VroniPlag Wiki, eben die Gründung, gespielt hat. Ganz sicher aber ist seine Behauptung, er sei der alleinige Gründer, die Aussage eines Blenders ohne Skrupel zur Anmaßung und ohne Wertschätzung für die Leistung begabterer und konstruktiverer Mitmenschen. Martin Klicken 09:22, 8. Jun. 2012 (UTC)

Falls jemand meint, das sei so eine Art Ausrutscher im Eifer des Gefechts der Worte, der schaue sich folgenden Kommentar an, der den Tonfall der Häme und den ehrenrührigen Angriff auf eine Person mit LOL-Zeichen und Augenzwinker-Smiley zum Schein relativiert, um nicht wegen Verletzung des Grundsatzes KPA (keine persönlichen Angriffe) den Admin Klicken in Schwierigkeiten zu bringen.

Was schreiben Sie da, Klicken? 🙂 „Ich würde seine Behauptung, er sei der Gründer von VroniPlag Wiki, als grenzwertig zur Hochstapelei einordnen – Wikia-Terminologie hin oder her“ – also haben wir uns Martin H. jetzt demnach als einen „Gert Postel der Wiki-Online-Welt“ vorzustellen? 😉 (wenn ich’s recht bedenke – weit weniger abwegig, als es klingt) -Andy 217.50.63.66 17:12, 9. Jun. 2012 (UTC)

Im Forum ist kein Raum für persönliche Angriffe“ steht mahnend im Hinweiskasten am Kopf der Seite. Kleines Gedankenexperiment: Man stelle sich diesen Wortlaut mit ausgetauschten Namen vor:

Was schreiben Sie da, Heidingsfelder? 🙂 „Ich würde seine Behauptung, er sei der Mitgründer von VroniPlag Wiki, als grenzwertig zur Hochstapelei einordnen – Wikia-Terminologie hin oder her“ – also haben wir uns Martin Klicken jetzt demnach als einen „Gert Postel der Wiki-Online-Welt“ vorzustellen? 😉 (wenn ich’s recht bedenke – weit weniger abwegig, als es klingt)

Glaubt irgendjemand, der VroniPlag etwas kennt, dass ein solcher Text VPmod und VPblock entgangen wäre? In der Regel werden dort solche personbezogenen Unverschämtheiten innerhalb einer Stunde gelöscht und es wird zusätzlich eine Benutzersperre eingerichtet. Aber das nur am Rande.

Auf derselben Forumseite findet sich eine Notiz von Admin Hood (Zwischenüberschrift: Initiative, den Fall Vs zu untersuchen), welche die voranstehende Darstellung von Klicken nicht bestätigt:

Goalgetter begann schon am 24. März 2011 (nach einem o.g. IP-Post) im GuttenPlag Wiki damit, einige Vs-Fragmente anzulegen. Die Initiative zur Untersuchung des Falls Vs ging somit maßgeblich, vielleicht auch ausschließlich, von Goalgetter aus. Dass er bei der Gründung des VroniPlag Wikis aber nicht auf sich allein gestellt war, lässt sich leicht belegen (s.u.). (-Hood 11:05, 10. Jun. 2012 (UTC))

Admin Klicken ist diese Diskrepanz in den Aussagen bald aufgefallen. Zu welch eigenartigen Argumenten man greifen kann, wenn man die Gefahr sieht, mit seiner einseitigen Darstellung in Frage gestellt  zu sein, dafür findet sich im Anschluss an Hoods Notiz ein Paradebeispiel:

Der Akt, die Fundstellen auf VroniPlag Wiki auszulagern, war einfach dem Wunsch geschuldet, das zu dokumentieren. Auf GuttenPlag Wiki, oder eben irgendwo anders. VroniPlag Wiki wie wir es heute kennen, ist die Summe vieler Ideen, viel Arbeit und vor allem vieler Entscheidungen anderer Beteiligter, von denen die meisten von Heidingsfelder nicht mitgetragen wurden. Daher schreibe ich oben, dass die Aussage, sich als „Gründer“ darzustellen, an Hochstapelei grenzt, denn sie dient der Irreführung des Gegenübers und ist eine Anmaßung. Der uninformierte Hörer muss darunter verstehen, dass Heidingsfelder jemand war, der etwas geschaffen hat, oder in den Anfangszügen maßgeblich mitgestaltet hat, was wir heute unter VroniPlag Wiki verstehen. Dem ist nicht so. Martin Klicken 12:08, 10. Jun. 2012 (UTC)

Hier wird doch tatsächlich allen Ernstes versucht, einem Initiator und Gründer, dem, auch von H. unbestritten, z.B., im Wiki erwähnt, Nerd_wp und Klicken, von Anfang an zur Seite standen, abzusprechen, etwas „geschaffen“ zu haben (man erinnere sich, Wikia spricht von „create a wiki“ als Definition von „founder“). Warum kann nicht sein, was nicht sein darf? Weil das VroniPlag Wiki von heute nicht mehr vergleichbar ist mit dem VroniPlag Wiki zum Zeitpunkt der Gründung! Nach dieser Logik wäre August Oetker nicht der Gründer der Backpulver-Fabrik im Jahre 1900, denn nach seinem Tod 1918 entwickelte sich das Unternehmen dergestalt, dass die heutige Holding „Dr. August Oetker KG“ mit der Gründer-Firma außer dem Stammsitz in Bielefeld nicht mehr viel Ähnlichkeit hat und der Gründer zum späteren Welterfolg nur den Grundstein gelegt hatte.

Natürlich wissen jene im Wiki, die schon immer und derzeit besonders nachhaltig versuchen, den Gründer-Mythos von ‚Goalgetter‘ zu zerstören, dass Goalgetter / Heidingsfelder (und kein anderer) von Anbeginn bis zum Rauswurf gemäß Wikia-Definition auch ein Wikia-Abzeichen auf seiner Profilseite hatte. Die Wikia-Help-Seite zu „Founder“ weist selbst weniger Kundigen den Weg. „Determining a wiki’s founder“: „The best way to find out who the actual founder of a wiki is [, is/pwc] to check each admins page. The founder of the wiki will have the founder badge on their profile.“


Natürlich ist es aber auch nachvollziehbar, dass man den Vermarktungserfolgen unter Ausnutzung der Gründerrolle um so mehr nicht mehr tatenlos zusehen möchte, desto mehr der Gründer des Wiki mit den späteren Abläufen und Erfolgen wie Misserfolgen des Wiki gar nichts mehr zu tun hat. Das ist anscheinend auch der Hintergrund für den zweiten Punkt der Richtigstellung Weber-Wulffs in der Mail, nämlich dass er seit einem halben Jahr gar nicht mehr im VroniPlag mitwirkt.
Genau dies scheint auch die Aussagerichtung zu sein, die Admin Klicken mit seiner verqueren Formulierung mehr entstellte als offen legte. Nur dann darf man nicht zu unfairen Mitteln greifen. Gründer bleibt Gründer. Initiator bleibt Initiator. Es gab ‚Kollegen‘ bzw. Kolleginnen‘, welche ‚mit von der Partie‘ waren. Das weitere Geschehen bestimmt nicht der Gründer eines Wiki, sondern die „community“, so sie sich denn bildet. Dass die weitere Entwicklung eines Wiki einzig durch die Community bestimmt wird, das ändert aber nichts rückwirkend am Status des Gründers eines Wiki.
Und mit der Erwähnung von Fairness sind wir wieder zurück bei der ersten Feststellung in der Mail. Wenn Weber-Wulff fair formuliert hätte, dann hätte sie sagen können: Goalgetter war zwar Gründer der Plattform VroniPlag, aber ab dem Moment des Starts entscheidet über das weitere Wohl und Wehe eines Wikis die „community“ (, so denn der Gründer eine solche für das gerade gegründete Wiki überhaupt gewinnen kann). Und Weber-Wulff hätte auf der Basis dieser Feststellung ergänzen können, dass er schon nach wenigen Monaten keinen entscheidenden Einfluss mehr auf die weitere Entwicklung des Wiki ausgeübt hat, was spätestens nach seinem Ausscheiden aus dem Wiki selbstevident sei.
Warum schrieb sie stattdessen ein wenig an der Wahrheit vorbei? Weil die gerade formulierte Wahrheit wohl kaum der einladenden Hochschule zwecks Änderung des Veranstaltungshinweistextes hätte angedient werden können. Da brauchte es griffigere Vokabeln. Nein, in einem Wikia-Wiki gelten immer noch die Vorgaben von Wikia und nicht  ein Abwinken nach Art des „Wikia-Terminologie hin oder her“. Und deshalb ist es eben kein sachlicher Fehler, wenn der Ankündigungstext Heidingsfelder als „Gründer der Internetplattform VroniPlag Wiki“ vorstellt. Und deshalb gab es auch für Weber-Wulff keine sachliche Rechtfertigung, eine Fehlerberichtigung zu erwarten. Das hat die Hochschule Macromedia anscheinend auch so gesehen und entsprechend nicht berichtigt, was nicht zu berichtigen war.
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Exkurs im Exkurs: Ein „unheimlich aktiver“ „in VroniPlag sehr viel investierender“ „lediglich nebensächlich beteiligter“ „lediglich Mitgründer“-Gründer

Abschließend soll noch ein besonders delikater Sachverhalt nicht unerwähnt bleiben, nämlich die verhaltens- bzw. aussagenbezogene Selbstwidersprüchlichkeit Weber-Wulffs hinsichtlich Punkt 4 der Richtigstellung im „Offenen Brief an Hillinger …“ („lediglich nebensächlich beteiligt“) und Punkt 1 der Richtigstellung in der Mail an die Hochschule Macromedia (H. ist nicht „Gründer“, sondern „Mitgründer“).
Die Selbstwidersprüchlichkeit bezüglich Punkt 4 der Mail (VroniPlag ist nicht mit dem „Fall Schavan“ „befasst“) wurde schon behandelt.
Zur Diskussion über den Antrag auf Entziehung des Bürokratenstatus Heidingsfelders schrieb WiseWoman damals:

Es gibt auf drei Ebenen Streit: über die Pressearbeit, über Twitter, und über den [sic] Wiki. Hier kann es nur um den [sic] Wiki gehen, obwohl die anderen beiden auch wichtig sind. […] Zur [sic] Wiki: Goalgetter ist unheimlich aktiv gewesen – und hat sehr viel investiert in VroniPlag. […] Ich finde einerseits, dass es sicherlich besser wäre, wenn Goalgetter zunächst „nur“ Admin wird – damit er mit allen anderen Admins auf eine [sic] Ebene ist, und nicht sich als Gründer irgendwelche Sonderrechte herausnimmt. Andereseits, finde ich es doof, dass alles hier unter Zeitdruck passiert. […] WiseWoman 22:39, 18. Jul. 2011 (UTC), ( Diskussion: Entscheidungen Bürokratenstatus)

Man sieht: Prof. Dr. Debora Weber-Wulff aka WiseWoman attestiert Martin Heidingsfelder
1. aka Goalgetter “als Gründer“
2. “unheimlich aktiv gewesen“ zu sein und “in VroniPlag“ “sehr viel investiert“ zu haben.

Heidingsfelder war bereits als ’Goalgetter’ der Bürokratenstatus entzogen worden (19.07.2011), aber er war noch nicht ausgesperrt, als am 06.08.2011 Oliver Trenkamp für SPIEGEL ONLINE (06.08.2011) unter der Topic-Formulierung “Streit über VroniPlag-Gründer“ ein Interview mit Weber-Wulff führte. Nicht uninteressant, wie sie sich über den explizit als VroniPlag-Gründer bezeichneten ’Goalgetter’ äußerte:

SPIEGEL ONLINE: Frau Weber-Wulff, Sie arbeiten mit auf der Plattform VroniPlag, die Plagiate in Doktorarbeiten aufspürt…
Weber-Wulff: …ich heiße dort WiseWoman.
SPIEGEL ONLINE: Sie waren bislang die Einzige, von der Name und Pseudonym öffentlich bekannt waren. Jetzt hat der VroniPlag-Gründer, genannt Goalgetter, bei SPIEGEL ONLINE seinen bürgerlichen Namen öffentlich gemacht: Martin Heidingsfelder. War das ein richtiger Schritt?
Weber-Wulff: Goalgetter blieb kaum eine andere Wahl – was ich schade finde. Irgendjemand fand es wahnsinnig lustig, seinen echten Namen in Foren zu posten. Jetzt stürzen sich alle auf ihn und versuchen, ihm zwielichtige Motive nachzuweisen.
SPIEGEL ONLINE: VroniPlag hat bislang fast nur liberale und bürgerliche Politiker als Plagiatoren überführt, darunter die Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis und Silvana Koch-Mehrin. Der Gründer der Plattform ist SPD-Mitglied. Da gibt es keinen Zusammenhang?
Weber-Wulff: Es macht keinen Unterschied, ob er in einer Partei ist oder nicht. […] Goalgetters Motivation spielt für die Wissenschaft schlicht keine Rolle – wir dokumentieren nur. […]
SPIEGEL ONLINE: Chatzimarkakis wirft dem VroniPlag-Gründer politische und kommerzielle Interessen vor, was der wiederum bestreitet.
Weber-Wulff: Herr Chatzimarkakis sollte nicht von sich auf andere schließen. Aber selbst wenn es solche Motive gäbe: Jemand, der abschreibt, verhält sich wissenschaftlich nicht korrekt. Ob er von einem verprellten Liebhaber überführt wird oder von einem SPD-Mitglied, ist egal. […]
SPIEGEL ONLINE: Goalgetter wurde für seine Ungeduld bestraft, Sie und Ihre Kollegen entzogen ihm Nutzungsrechte.
Weber-Wulff: Ach kommen Sie! Das sind ganz normale Reibereien, die in jedem Wiki jeden Tag stattfinden. Natürlich diskutiert und streitet man sich; manchmal wird es auch so anstrengend wie in einer Studenten-WG, in der es um den Putzplan geht. Aber insgesamt ist der Umgang bei VroniPlag sehr angenehm, viel höflicher als etwa in der Wikipedia. ( Streit über VroniPlag-Gründer)

Wenige Wochen nach dem mit deftigsten Vorwürfen begründeten Entzug der Bürokratenrechte stellte Weber-Wulff in diesem Interview mit keinem Wort die Bezeichnung “Gründer“ trotz dreimaliger Nennung (!) in Frage. Heidingsfelder wird nicht diskreditiert, sondern eher noch gegen Vorwürfe in Schutz genommen. Das ehrt Weber-Wulff, eine noble Geste. Entsprechend könnte man sagen, sie habe nur vermeiden wollen, in der Öffentlichkeit schmutzige Wäsche zu waschen, sonst hätte sie den “Gründer“ sicherlich zurückgewiesen.

Soll ein solches Argument auch noch folgende Äußerung erklären können?
Im Interview von Matthias Hanselmann mit Prof. Weber-Wulff im dradio (01.06.2012) wird sogar ausdrücklich angefragt, ob nun Heidingsfelder Gründer von VP gewesen sei:

Hanselmann: »Der Name Martin Heidingsfelder wird da immer genannt, soll Gründer von VroniPlag gewesen sein.«
Weber-Wulff: »Ach, der ist seit sechs Monaten nicht mehr dabei.«. (fett/pwc) ( „Wir haben ein systematisches Problem“)

Man sieht: Noch am 1.06.2012 (!) ergreift Weber-Wulff keineswegs die glänzend sich bietende Gelegenheit zu einer Richtigstellung, obwohl Hanselmann die Frage sehr dezidiert stellt; insbesondere das “soll“ verlangt geradezu nach einer Richtigstellung. Aber Weber-Wulff stellt nichts richtig. Aber am 04.06.2012, 3 Tage nach Erscheinen des Interviews, sieht sie plötzlich die Notwendigkeit, der Hochschule Macromedia eine Mail zu schicken und im Eilverfahren etwas gegen den Irrglauben unternehmen zu müssen, Heidingsfelder sei der Gründer von VroniPlag gewesen. Da sei in der Tat die Frage erlaubt: Was ist in den wenigen Tagen passiert, das Weber-Wulffs bis dahin gültiges Tatsachenverständnis so radikal und plötzlich erschüttern konnte? Die Antwort kennt natürlich nur die Berliner Hochschullehrerin selbst. Plagwikichecker stellt von außen betrachtet fest: Offensichtlich ist nur, dass Weber-Wulff sehr kurzfristig von der Tatsache erfahren haben muss, dass Heidingsfelder zu einem Vortrag an einer Hochschule eingeladen worden ist, m.a.W. auf bestem Wege ist, jetzt nicht nur in den Medien, sondern auch in der akademischen Welt Fuß zu fassen. Anscheinend war da große Eile geboten, da ein wenig auf etwas aufmerksam zu machen, was im Wiki dann ganz offen als „grenzwertig“ zur „Hochstapelei“ bezeichnet wurde. Anders gewendet lautet doch die Botschaft der Mail – ob beabsichtigt oder nicht, sei dahingestellt: ‚Wissen Sie eigentlich, wen sie da eingeladen haben?!‘ Und wenn man mal in die Zukunft blickt: Könnte es nicht sein, dass unabhängig von der erklärten Zielsetzung der Mail wie auch des „Offenen Briefes“ die effektive Folge aus solchen öffentlichen Auseinandersetzungen die sein wird, den Gründer von VroniPlag zu einer eher wegen möglicherweise zu erwartender Unannehmlichkeiten gemiedenen persona non grata bei Medien und bei wissenschaftlichen Auditorien werden zu lassen?
Nachdem auf diese Weise der “Gründer“ abgeschafft und das Konstrukt “Mitgründer“ geschaffen worden ist, hat schon die zweite Phase des Aufbaus eines neuen Gründermythos begonnen, nämlich die ’Operation Mitgründer gesucht‚. So lässt sich z.B. Admin Klicken, einer der eifrigsten Kämpfer gegen den „Gründermythos“ Heidingsfelder, in einem Interview mit der Studierendenzeitung der HU Berlin, “UnAufgefordert“ (Ausgabe Redaktionsschluss 28.05.), so vorstellen: »Einer der Gründer von VroniPlag Wiki arbeitet unter dem Pseudonym Dr. Martin Klicken.« (Interview: Digitale Detektivarbeit)
Am 30.06.2012, 0:44 verleiht sich Admin „Dr. Martin Klicken“ auf seiner Profilseite den hart erkämpften Status “ein Gründer von VroniPlag Wiki“. (Benutzer:Klicken)
Es ist erreicht. Man darf gespannt sein, wer als nächster sich unter den ‚Rettungsschirm‘ „Mitgründer“ stellt oder stellen lässt.

[Ende Exkurs im Exkurs]
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Nachdem Weber-Wulff zunächst die Gründerrolle Heidingsfelders relativieren wollte („lediglich Mitgründer“), geht sie mit der zweiten Feststellung einen Schritt weiter:

* Herr Heidingsfelder wurde vor ca. 6 Monaten vom [sic] Plattform ausgeschlossen. Er wirkt nicht mehr mit.

Dieser Punkt ist soeben unter dem ersten Punkt bereits angesprochen und eingeordnet worden.

Die Leute an der Macromedia, Lehrende wie Studierende, haben sicher schon mal (Online-) Zeitung gelesen. Das heißt, denen musste nicht per Berichtigungsverlangen mitgeteilt werden, dass Heidingsfelder nicht mehr mitwirkt. Der Veranstaltungshinweis enthält zudem keine Aussage über eine Mitwirkung von H. am Wiki, erwähnt ihn nur als Gründer. Natürlich könnten die von Klicken beschworenen Unkundigen aus dem Text assoziieren, H. sei weiterhin aktiv am Geschehen im Wiki beteiligt. In der Tat schlägt ja dann der letzte Absatz („Aktuell befasst sich die Plattform …“) einen Bogen zurück zum VroniPlag Wiki und es könnte Menschen geben, die herauslesen, H. repräsentiere sozusagen durchgängig von der Gründung an bis heute die Arbeit im VroniPlag Wiki.

Stilfrage, dafür schreibt man doch keine Hochschulkollegen an, damit sie den Text so gestalten, dass solche Assoziationen bei Unkundigen vermieden werden. Nein, es darf vermutet werden, dass Weber-Wulff solch diffizile Umformungsarbeit praktisch ca. 6 Stunden vor dem Vortrag (!) den werten Kollegen auch gar nicht zumuten wollte. Leider wird so der Eindruck erweckt, als sei es ihr auf das Überbringen der Botschaft selbst angekommen. Es wurde gesagt, dass  Weber-Wulff mit der Mail habe erreichen wollen, „sachliche Fehler“ in der Ankündigung richtigzustellen. Ein sachlicher Fehler bezüglich Punkt 2 ihres Vorbringens will sich partout nicht zu erkennen geben.

Wie ist es dann um Punkt 3 der sachlichen Fehler bestellt? Weber-Wulff schrieb:

* VroniPlag war nicht an den [sic] Fall von Karl-Theodor zu Guttenberg beteiligt. Dieser [sic] Plattform heißt GuttenPlag Wiki.

Im ursprünglichen Ankündigungstext liest man:

[…] und spricht über das Thema Plagiateure. Einem größeren Publikum wurden die Plagiatejäger durch den Fall Karl-Theodor zu Guttenberg bekannt […]

Und das heißt: Hier werden Plagiateure und deren Jäger in einen Zusammenhang gebracht und es wird an den Fall zu Guttenberg erinnert, durch den das Phänomen Plagiatejäger jagen Plagiateure einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Konsequenterweise hätte es allerdings nicht „die Plagiatejäger“, sondern nur „Plagiatejäger“ heißen sollen, wenn man das Phänomen im allgemeinen meint.  Erster Halbsatz: Vorstellung der Person. Zweite Hälfte des ersten Satzes und zweiter Satz: Vorstellung des Themas. Außerdem ist natürlich auch richtig, dass gerade die ersten aktiven Plagiatejäger im VroniPlag zuvor auf der Plattform GuttenPlag mitgewirkt hatten und z.T. dies noch fortsetzten. Auch mit diesem dritten Berichtigungshinweis wehrt sich Weber-Wulff nicht gegen eine falsche Tatsachenbehauptung im Ankündigungstext. Dort wird nicht behauptet, VroniPlag sei am Fall von zu Guttenberg beteiligt gewesen. Also wiederum eine Abwehr möglicher Fehlinterpretationen, aber kein berechtigtes Berichtigungsverlangen wegen einer falschen Tatsachenbehauptung.

Vielleicht findet sich ja endlich ein „sachlicher Fehler“ hinsichtlich des vierten Punktes? Weber-Wulff stellt fest:

* VroniPlag befasst sich nicht mit dem Fall Schavan, wie Sie unschwer auf die [sic] Seite http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/ feststellen können.

Auf der Seite „Offener Brief“ kommt ihr diesbezüglich schnell IP 92.223.52.195 zu Hilfe:

Ich weiß nicht, ob so eine Anmerkung hier erwünscht ist (die zitierte Email vom 4.6. lässt sich ja auch nicht mehr ändern), aber ein Kritiker könnte dazu fragen, ob es bei VroniPlag „Mitglieder“ gibt (auch wenn „Benutzer“ für Außenstehende wohl eher irritierend klingen könnte). Und wieso Du einseits [sic] schreibst, „VroniPlag befasst sich nicht mit dem Fall Schavan“, und anderswo (Link gerade nicht parat) erwähntest, der Fall würde bei VP weiter „köcheln“. Könnte so wieder ein gefundenes Fressen für weitere Twittereien oder Diskussionen bei Erbloggtes abgeben. – 92.223.52.195 20:34, 7. Jun. 2012 (UTC)

In der Tat. Da hat jemand gut aufgepasst! Die Stelle, die jene IP gerade nicht parat hat, liest sich so:

Plagiate laufen nicht weg! Was vor 32 Jahren passierte wird auch in 32.5 Jahren noch da sein, wir müssen keine Hektik machen. Vielleicht taucht noch ein Werk auf, und es gibt mehr Fragmente. Oder auch nicht. Es wird nicht ad acta gelegt, nur weil es noch nicht auf Home ist. Es wird einfach weitergeköchelt. […] Das wird in den Medien so dargestellt, als ob ich doch noch Absolution erteilt habe, was sowieso witzlos ist, weil die Universität der [sic] richtige Instanz ist, nicht VroniPlag oder schavanplag, die nur Fragen aufwerfen können und Diskussionen anzetteln können. Nein, hier wird nichts „dicht gemacht“. Es gibt keinen öffentlichen Auftrag! (WiseWoman 09:04, 6. Mai 2012 (UTC)) ( Warum hat VroniPlag die Analyse-Ergebnisse zur Dissertation Annette Schavan nicht „publiziert“?)

Doch leider kam die Hilfe post festum.
Halten wir fest: Weber-Wulff schreibt mit E-mail-Adresse als Hochschullehrerin an die Kollegen der Macromedia, VroniPlag befasse sich nicht mit dem Fall Schavan und verlinkt als Beweis zur Hauptseite des Wikis. Soll wohl heißen: Seht her, da steht kein Fall Schavan auf der Home! Zuvor las man es ganz anders: „nicht ad acta gelegt, nur weil es noch nicht auf der Home ist“ – sic!! Da hilft es auch nicht mehr, wie bereits im Wiki geschehen, sich auf eine feinsinnige Sprachregelung zu berufen mit der Unterscheidung zwischen „Fall ‚As'“ (laufende Bearbeitung ohne Namensnennungen von Autor, Dissertation, Uni) und „Fall Schavan“ (laufende Bearbeitung mit Namensnennungen, auf Hauptseite veröffentlicht). Diese Form des Begehrens der Korrektur sachlicher Fehler im Ankündigungstext zur Veranstaltung hat mit Richtigstellung nichts mehr zu tun. Man müsste sich nicht wundern, wenn die Hochschule den Vorgang als Irreführung auffassen würde. In jedem Fall ist die diesbezügliche Feststellung so wenig substantiiert wie ihr Link auf schavanplag.blogspot.com.
Eigentlich nach allem unnötig zu erwähnen, dass erst die irreführende Information den Hinweis auf die Plattform von Heidingsfelder ins Spiel bringt, wobei sich fragt, welchem Aufklärungsbedürfnis die im Nebensatz nachgereichte Feststellung dienen soll, dass Heidingsfelder seine Plattform Schavanplag Wiki erst im Gefolge der Gründung einer anderen Plattform zum Fall Schavan erstellt hat. Da klingt doch nicht etwa das im Wiki so gern zur Diskreditierung Heidingsfelders verwendete „Trittbrettfahrer“-Motiv an? Richtigstellung hätte vorausgesetzt, dass im Text sachlich fehlerhaft gestanden hätte, Heidingsfelder habe mit Datenübernahme aus VroniPlag als Erster den Fall ‚As‘ als Fall Schavan auf eigener Plattform veröffentlicht. Stand aber nichts von alledem im Text.
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Unzertrennlich entzweit: VroniPlag und ein Gründer gehen ihren Weg

Es konnte gezeigt werden: Die in der Mail von Weber-Wulff von der HTW Berlin an die Hochschule Macromedia Stuttgart am 4.06.2012 am Abend gesendete Mail kommt im Gewande eines Faktenchecks bezüglich des Ankündigungstextes der Hochschule zu einem am nächsten Tage um 16 Uhr angesetzten Vortrag von Martin Heidingsfelder daher. Gefahrenabwehr sozusagen in letzter Minute? Welche Gefahr soll da gebannt werden? In Form einer Bitte erwartet die janusköpfige Berliner Hochschullehrerin (WW, W-W) von den sehr geehrten „Damen und Herren“, dass sachliche Fehler im Ankündigungstext korrigiert werden. Noch vor der Veranstaltung oder danach bei so kurzer ‚Vorwarnzeit‘, das bleibt offen. Unschön ist dabei vorrangig, dass die „Feststellungen“ Weber-Wulffs „als Mitglied bei VroniPlag“ im Ankündigungstext keine korrekturbedürftige Entsprechung im Sinne dieser Feststellungen haben. Weber-Wulff stellt fest, aber textbezogen nichts richtig! Denn die von ihr als unzutreffende Darstellung monierten Tatsachenbehauptungen stehen so gar nicht im Text, sondern werden hineininterpretiert.

Es konnte gezeigt werden: Der „Offene Brief an Hillinger …“ in 7 Punkten zu einer Richtigstellung im Online-Artikel auffordert, davon aber nur in den Punkten 1 und 6 zu einer korrekten Richtigstellung kommt, während in den 5 anderen Punkten diese Art ‚Gegendarstellung‘ nicht falsche Tatsachenbehauptungen korrigiert, sondern bekannte pejorative Ansichten im VroniPlag Wiki über Heidingsfelder bzw. pejorative Ansichten der Erstunterzeichner WiseWoman und fiesh in Form einer Art von ‚Gegendarstellung‘ präsentiert und gleichzeitig dem Wiki zur Signierung angeboten werden. Hätten die Autoren des „Offenen Briefes“ für diese Richtigstellung die Form einer wirksamen Gegendarstellung zum Abdruck in der StZ Online eingefordert, wären sie grandios gescheitert. Das wusste natürlich auch die StZ Online. Da bei einer Gegendarstellung jeder Punkt unangreifbar sein muss, brauchte das Online-Medium eigentlich überhaupt nicht zu reagieren. So hat Hillinger insbesondere die Punkte 1 und 6 nicht geändert, weil eine Gegendarstellung nur erzwungen werden kann, wenn alle vorgebrachten Punkte greifen. Das wusste allerdings sicherlich auch Weber-Wulff. Vermutlich wählte man deshalb ein Forum für die in Form eines „Offenen Briefes“ gekleidete Gegendarstellung, wo man sozusagen Hausrecht besitzt und die einschlägigen Kriterien für eine Gegendarstellung nicht zu beachten brauchte.

Es konnte gezeigt werden: Auch die Macromedia-Hochschule hat im wesentlichen nicht der Richtigstellungsbitte Weber-Wulffs entsprochen.

Was ist in Zukunft zu erwarten? VroniPlag und Heidingsfelder werden weiterhin unzertrennlich entzweit ihren ‚Kleinkrieg‘ fortsetzen.
Was wird sich ändern? Stell dir vor, die hacken wieder und immer wieder aufeinander rum – und keiner schaut mehr zu, nicht die Online-Medien, nicht die Print-Medien, nicht die Blogger usw. Nicht auszudenken, was?! Irgendwann wird jemand als letzter einen symbolisch gemeinten Gruß kommentieren, nachdem der Gipfel der Überdrüssigkeit erreicht ist: „R.I.P.“ Oder vielleicht bekommt VIP eine neue Bedeutung: Vivant in pace!